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Hypno School Podcast: Wie werde ich Hypnotiseur?
Ein Smartphone mit Kopfhörern und einer geöffneten Podcast App neben einer Tassee Cappuchino
Ein Beitrag von Stin-N. Musche
Stin-Niels Musche ist Hypnosetherapeut und Hypnoseausbilder. Seit 2009 in eigener Praxis tätig, begleitet er Patienten aus allen möglichen Ecken der Welt. Die Hypnosetherapie ist auf Deutsch und Englisch möglich. Die schelmische, ungezwungene und lockere Art von Stin-Niels hilft den Patienten sich schnell zu öffnen, so dass die Hypnosetherapie äußerst effizient genutzt werden kann und keine Zeit mit weniger wichtigen Dingen verschwendet wird, das Ziel bzw. den Veränderungswunsch des Patienten immer klar im Fokus.
Beitrag vom 20. April 2020
Blog

Hypno School Podcast: Folge 1 – Wie werde ich Hypnotiseur?

Stin-Niels Musche: Moin und herzlich Willkommen hier zu Folge eins des Hypno School Podcast mit Astrid Krimmel-.

Astrid Krimmel: -und Stin-Niels Musche.

Stin-Niels Musche: Moin und Willkommen. Und heute hier die erste Folge unseres neuen Podcasts und ab sofort erwarten dich hier immer wöchentlich Updates und neue Folgen dieses Podcasts. Wenn ich sage wöchentlich, dann meine ich damit, dass wir versuchen, wöchentlich immer donnerstags oder freitags eine neue Folge hochzuladen. Wenn wir mal nicht können, gibt es halt gerade keine neue Folge, das nur so schon mal für dich vorab. Und wenn du dir jetzt die Frage stellst: Oh, Podcasts zum Thema Hypnose, ob das überhaupt spannend ist, dann lass dir gesagt sein, wir werden es spannend gestalten. Wir werden dich mitnehmen, miteintauchen lassen in die spannende Welt der Hypnose. Und natürlich, dieser Podcast richtet sich vor allem an die Menschen, die interessiert sind, am Thema Hypnose und mit dem Thema Hypnose arbeiten wollen. Wir werden ganz viel auf das Thema „Hypnose lernen“ eingehen. Und warum machen wir das Ganze? Ganz einfach weil über die letzten Jahre immer wieder Fragen von neuen und auch alten Kollegen aufgetaucht sind, die wir hier beantworten wollen. Und Astrid, was war denn eine Frage, die besonders häufig aufgetaucht ist? Oder immer wieder mal auftaucht, auch in verschiedenen Facebook-Gruppen und so?

Astrid Krimmel: Ja, tatsächlich wird relativ oft gefragt, wie und wo kann ich eigentlich Hypnose lernen? Das ist so echt eine der Fragen, die immer wieder kommen. (?Da) wollen wir natürlich antworten.

Stin-Niels Musche: Da werden wir heute mal drauf eingehen. Und wir werden in den nächsten Folgen noch tiefer in das Thema eintauchen, verschiedene Fragen beantworten, wie zum Beispiel der Frage, ob man überhaupt von Hypnose leben kann oder ob die Versicherung Hypnose abdeckt, wenn ich das beruflich betreibe. Und so weiter und so fort. Was erwartet uns noch in den nächsten Folgen, Astrid?

Astrid Krimmel: Ja, in den nächsten Folgen werden wir natürlich auch immer wieder mal Gäste einladen, die zu dem Thema berichten können. Und wir wollen natürlich auch was über uns erzählen, wie wir zu Hypnose gekommen sind und warum wir das so gerne machen.

Stin-Niels Musche: Genau. Und das „wie wir zur Hypnose gekommen sind“, das ist ja tatsächlich eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, die wir ja auch immer wieder erzählen müssen. Und du kannst dich jetzt schon auf Folge zwei der Podcast-Serie freuen, denn genau darüber werden wir in Folge zwei sprechen. Wer wir eigentlich sind, was wir machen, wie wir zur Hypnose gekommen sind und so weiter und so fort. Das alles in Folge zwei des Hypno School Podcast. Jede Folge wird wahrscheinlich irgendwo zwischen 15 und 30, vielleicht auch mal 45 Minuten gehen. Und an der Stelle schon mal an dich die Einladung, wenn du was zu erzählen hast, wenn du was zu berichten hast, dann schreibe uns einfach eine E-Mail an podcast@hypnoschool.de, podcast@hypnoschool.de, schreib uns, wer du bist, schreib uns, worüber du reden willst und dann bist du vielleicht demnächst bei einer unserer Folgen dabei. Und Astrid, wenn wir hier heute über das Thema Hypnose lernen, sprechen wollen und überhaupt, wie und wo kann ich Hypnose lernen, ist natürlich eine spannende Frage, wo kommen eigentlich die Seminarteilnehmer, die Schüler, wo kommen die her? Was haben die so vorher gemacht? Wie sind die auf das Thema „Jetzt will ich Hypnose lernen“ gekommen? Was ist da deine Erfahrung, die du da gemacht hast?

Astrid Krimmel: Also meine Erfahrung ist tatsächlich, ich arbeite ja relativ lange schon, sage ich mal, so gefühlt mit Hypnose, sechs Jahre. Und in der Zeit habe ich natürlich viele Patienten behandelt. Und manche dieser Patienten haben gesagt, Mensch, das, was Sie können, das finde ich ja total spannend und interessant, das möchte ich auch gerne lernen. Also tatsächlich sind ein Teil der Teilnehmer wirklich, ich sage mal, ehemalige Klienten, Patienten, die bei mir, bei dir, bei uns oder woanders waren und gemerkt haben, Mensch, das ist spannend, damit kann man wirklich Dinge erreichen und man kann anderen Menschen dabei helfen, ja, ihre Probleme loszuwerden oder besser mit sich selber klarzukommen. Und das andere ist, ich unterrichte relativ häufig an einer Heilpraktiker-Schule und natürlich, ich bin so begeistert von meinem Job, dass es eigentlich kaum einen Abend gibt oder ein Gespräch, in dem nicht mal wenigstens einmal das Wort Hypnose fällt. Also ich rede da wirklich sehr viel darüber und jeder merkt, wie begeistert ich davon bin und welche Dinge ich damit erreicht habe und dass ich zu 100 Prozent von der Methode überzeugt bin. Und das alleine reizt andere schon, dass sie sagen, Mensch, das will ich auch können. Ich will das auch mal erleben, das was du erlebst jeden Tag. Das klingt so spannend, ich will mehr darüber wissen. Und das sind so meine Erfahrungen, wo teilweise die, ich sage mal, die Schüler, die Auszubildenden herkommen. Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder vielleicht auch andere?

Stin-Niels Musche: Sowohl als auch. Ich überlege gerade. Ich fahre so gerade-, die letzten sechs Jahre lasse ich gerade so Revue passieren, was da alles an Menschen dabei waren. Ich hatte Menschen in den Ausbildungen, also ich bleibe jetzt mal ganz speziell bei den Hypnoseausbildungen, rede mal gar nicht so über die Fort- und Weiterbildungen, da waren Menschen dabei, die einfach sich für das Thema ganz grundsätzlich interessiert haben und einfach mal wissen wollten, was ist das eigentlich? Wie funktioniert das Ganze? Also die gar nicht vor hatten, mit Hypnose zu arbeiten, sondern die wirklich einfach nur neugierig waren und das für sich als Selbsterfahrung oder einfach wirklich nur als Weiterbildung genutzt haben. Also anstatt von Bücher lesen, mache ich halt mal so ein Seminar mit. Das waren Menschen-, es waren Menschen dabei, die das Seminar als Selbsthilfe genutzt haben. Es waren Ärzte und Psychotherapeuten dabei, die das Ganze für sich als Therapieverfahren nutzen wollten oder die eben-. Ich hatte auch eine Ärztin mal in einem Seminar, die einfach gesagt hat: „Ich habe mitgekriegt, man kann mit Hypnose Schmerzen abschalten. Jetzt muss ich halt Hypnose lernen, dass ich das mit meinen Schmerzpatienten benutzen kann“. Das ist was. Dann natürlich die ganze Palette von Coachs, Heilpraktikern, die einfach für sich ein Werkzeug an die Hand bekommen wollen, mit dem sie den Menschen helfen können. Und, was tatsächlich auch immer wieder vorkommt, sind ehemalige Patienten von mir, die an sich selbst erlebt haben, wie wirkungsvoll dieses Werkzeug Hypnose ist und damit dann anderen Menschen helfen wollen und sagen: „Das lerne ich jetzt auch“. Und auch da ist es halt schon vorgekommen, dass ich da Teilnehmer hatte, die nach-, trotz schon eines fortgeschrittenen Alters, ich sage jetzt mal, deutlich 50 Plus waren, gesagt haben: „Ist mir egal, ich starte jetzt nochmal komplett neu durch mit der Hypnose“. Also du siehst, da ist alles dabei. Und Astrid, als du im Jahre 2013 auf das Thema Hypnose gekommen bist, was war dir da wichtig? Was kannst du anderen mit auf den Weg geben? Worauf sollte man achten? Was war dir wichtig, als du dich dafür entschieden hast, jetzt will ich mal hier Hypnose lernen und auf der Suche nach einem Ausbilder warst?

Astrid Krimmel: Also das erste, was mir wirklich, wirklich wichtig war, war einen Ausbilder zu finden, wo ich das Gefühl habe, der lebt das, was er lehrt. Also der wirklich auch genau davon überzeugt ist und das auch nach außen bringt. Man hat von außen gemerkt, der lebt das. Mit jeder Faser ist er dabei. Also da gibt es kein so ein bisschen, ja, oder ich mache das mal so nebenbei, sondern ich lebe das, was ich dir beibringe. Und ich will dir all das Wissen vermitteln, was ich habe. Und zwar so, dass du danach arbeiten kannst, dass du dir sicher bist, dass du damit arbeiten kannst. Also wirklich diese Sicherheit zu vermitteln und auch dieses-, also ich sage immer, dieses Feuer muss rüber, muss drüben ankommen, auf der anderen Seite, dass ich sage, wow, diese Begeisterung, die möchte ich auch in mir tragen. Ich möchte auch so von dem überzeugt sein, dass ich den Menschen helfen kann mit dieser Methode. Das war so eines der Hauptkriterien für mich. Natürlich sage ich mal, was mir natürlich auch noch wichtig war, ist, dass derjenige, von dem man lernt, Hypnose, dass er auch damit arbeitet. Also nicht nur vom Schreibtisch aus oder irgendwann mal vor Unzeiten so eine Hypnoseausbildung gemacht und jetzt heute nur noch auf Hypnoseausbildungen also mich beschränke. Sondern ich suche natürlich auch mir die Leute danach aus, dass ich sage, die sehen regelmäßig noch Patienten, die sind noch am Puls der Zeit, die wissen, welche Schwierigkeiten da auftauchen können und die haben vielleicht gestern oder vorgestern noch einen Patienten bei sich auf dem Stuhl gehabt. Und nicht das letzte Mal vielleicht vor zwei, drei, fünf oder zehn Jahren. Also das ist mir auch sehr wichtig, dass ich weiß, der Ausbilder, der arbeitet wirklich immer noch mit echten Klienten. Ja, das sind so einige der Kriterien.

Stin-Niels Musche: Ja, also ganz wichtig ist an der Stelle tatsächlich, wenn du dich für das Thema Hypnose interessierst und dir die Frage stellst, wo und wie kann ich das lernen? Ausbildungsinstitute, wo man Hypnose lernen kann, die gibt es ganz viele da draußen. Und eines der Qualitätskriterien ist mit Sicherheit, du solltest sicherstellen, dass du zu jemandem gehst, der noch-, der die Dinge, die er lehrt, auch täglich in der Praxis anwendet. Also sprich, jemand, bei dem du tatsächlich noch einen Termin buchen kannst. Und das sollte man auch überprüfen, weil ich weiß, dass es da draußen am Markt Ausbildungsinstitute gibt, wo es zwar heißt, ja, der hat so und so viel Erfahrung und was nicht alles, aber wenn man das ganze mal ein bisschen näher betrachtet, dass stellt man fest, dass die Leute seit Jahren keine Patienten oder Klienten mehr gesehen haben. Das heißt also, man verliert ja dadurch auch so ein bisschen den Kontakt zur Basis. Also ich meine erste Hypnoseausbildung gemacht habe und das ist schon einige Jahre her, habe ich die auch bei jemanden gemacht, der zu dem Zeitpunkt schon vier, fünf Jahre keine Klienten mehr in der Praxis gesehen hat. Das heißt, der weiß gar nicht mehr, was ist eigentlich gerade draußen los? Wie reagieren Menschen auf was? Sondern der unterrichtet eigentlich nur noch eine Theorie, die er irgendwann zwar mal praktisch gelebt hat, aber er lebt sie eben nicht praktisch. Und das ist ein ganz entscheidendes Kriterium, meiner Meinung nach, über Qualität oder nicht Qualität. Natürlich gibt es noch viele weitere Kriterien, auf die ich achten sollte. Welche Methoden werden unterrichtet? Haben die Ausbilder oder der Ausbilder in dem Institut Lösungen parat? Können die dir zu Fragestellungen irgendwas erzählen, weil sie es selber schon erlebt haben? Oder versuchen Sie, dir irgendwas an die Hand zu geben? Geben sie dir Mittel und Wege an die Hand, mit denen du, ja, ich sage mal, mehr oder weniger frei arbeiten kannst? Oder kriegst du nur ein paar nette, ich nenne es jetzt mal, Skripte an die Hand, die du dann vorlesen sollst? Denn das wird dann meistens beim Klienten nicht so gut ankommen. Ich habe gerade gestern oder vorgestern, Astrid, habe ich auf Facebook ein spannendes Video von einem englischsprachigen Kollegen gelesen, was den Titel hatte: „skripts are the fastfood of hypnosis“. Ja, also für diejenigen, die kein Englisch können: „Skripte sind das Fastfood der Hypnose“. Und das hat er mit Sicherheit nicht positiv gemeint. Natürlich, Astrid, wie siehst du das so am Anfang? Ist ein Skript da hilfreich? Oder eher nicht so hilfreich? Wenn man, ich sage jetzt mal so wirklich, ich möchte mich einfach mal ausprobieren beim Thema Hypnose. Wie stehst du da zum Thema Skripte?

Stin-Niels Musche: Also erst mal muss ich natürlich-. Bevor ich das beantworte, muss ich erst mal wissen, mit welchen Menschen möchte ich eigentlich arbeiten? Weil das ist auch-, natürlich liegt das ein bisschen an den Klienten, an den Menschen, mit denen ich arbeiten möchte. Möchte ich wirklich mit Menschen arbeiten, die ein tieferliegendes Problem haben? Oder möchte ich, ich sage mal, nur so ein bisschen was zur Entspannung machen? Weil da, wenn ich sage, man nur zur Entspannung, da kann ich also durchaus mit Skripten arbeiten. Wenn ich tieferliegende Probleme bearbeiten möchte mit meinen Patienten, mit meinen Klienten, dann weiß ich, jeder Mensch ist ein Individuum, jeder Mensch ist, ja, so wie er ist, einzigartig. Und da kann ich kein Skript, was ich 1000 Leuten vorlesen kann, muss ich-. Also da ist mir einfach-, ist die Logik ja da, dass das nicht dem Einzelnen bei seinem tieferliegenden Problem tiefgreifend helfen kann. Das heißt nicht, dass es keine vorübergehende Erleichterung geben kann. Aber für tiefgreifende Probleme muss ich individuell arbeiten. Und das heißt, da ist meistens nicht nur ein Skript notwendig, sondern ich sage mal, ein Leitfaden, an den ich mich halten kann. Und das finde ich sehr hilfreich. Also tatsächlich einen Leitfaden zu haben, mit dem ich mich entlanghangeln kann, wo ich immer wieder rauskommen kann. Aber natürlich, sage ich mal, ich bin nicht gänzlich gegen Skripte, sondern manchmal hat man vielleicht tatsächlich auch mal einen Patient, einen Klient, bei dem es heute so ein bisschen stockt, der so ein bisschen schwierig ist. Und wenn man da mal so, ich sage mal so, eins, zwei, drei Skripte in der Tasche hat, ist das schon mal hilfreich.

Astrid Krimmel: Ja, da bin ich durchaus bei dir. Und was natürlich auch wichtig ist, ist, wenn ich darauf achte, welche Methoden werden da eigentlich unterrichtet, dann sollte ich halt auch immer darauf achten, ob die Methoden, die unterrichtet werden, ob die Ergebnisse liefern und ob sie reproduzierbar sind. Denn es nützt mir ja nichts, wenn ich eine Methode lerne, die der Ausbilder in Perfektion beherrscht, die ich aber eben, weil es eher eine Kunst ist, also ein Prozess, gar nicht adaptieren kann oder eben selber anwenden kann. Was dann eben zu Problemen führt, weil es dann nicht immer reproduzierbar ist. Während ich halt bei bestimmten Prozessen einfach dafür Sorge tragen kann, dass die Ergebnisse reproduzierbar sind. Oder Astrid?

Stin-Niels Musche: Ja, genauso sehe ich das auch. Also ich muss es nicht-, das soll keine große Kunst sein und das ist ja Hypnose auch gar nicht. Wenn ich weiß, wie ich vorgehen muss. Wenn ich, ich sage mal, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung habe, ohne, ich sage mal, mich zu sehr einzuengen, weil wie gesagt, ich muss so ein bisschen wissen, was mache ich, natürlich. Das ist ja was, was wir vermitteln. Aber eben alles adaptiert auf den Patienten, also wirklich zugeschnitten auf den Patienten, ohne mich zu sehr einzuengen und ohne zu sehr, ja, zu schwimmen und den Faden zu verlieren. Sondern wirklich eine gute Anleitung, wie kann ich bei jedem einzelnen sein individuelles Problem finden und auflösen.

Astrid Krimmel: So sehe ich das auch. Also und das ist halt einfach wichtig, dass ich mich im Vorfeld damit beschäftige, wenn ich sage, ich will jetzt Hypnose lernen, ich will Hypnotiseur werden oder will mich damit weiterbilden. Ja, wenn man sich nicht sicher ist, es gibt ja auch, ich sage jetzt mal, so Schnupperkurse, die sind ein Wochenende lang, da lerne ich halt grundsätzlich schon mal hypnotisieren und kann für mich die Erfahrung machen, ist das was? Oder ist das eher nichts? Möchte ich tiefer in das Thema Hypnose eintauchen? Oder sage ich, hm, nein, ist absolut nicht meins? Aber auch bei solchen Wochenend-Kursen, nichts gegen die Wochenend-Kurse, nicht falsch verstehen, sollte ich immer darauf achten, bietet mir dieser Kurs eine entsprechende Qualität? Und da nur auf den Preis zu achten, kann eben auch in die Hose gehen, weil ich vielleicht bei jemandem bin, der manche Dinge selber gar nicht richtig verstanden hat. Und dann lerne ich die Dinge und lerne sie halt falsch oder habe hinterher mehr Angst, als ich das vorher hatte, vor dem ganzen Thema. Und das sind einfach so die Dinge, ja, ich kann jedem immer nur empfehlen, wenn man sich nicht sicher ist, mit dem Ausbilder mal zu sprechen und ein paar Worte zu wechseln und einfach zu gucken, hey, wie fühlt sich das an, wenn ich mich mit dem unterhalte? Finde ich das gut? Finde ich das nicht gut? Fühlt sich das gut an? Und einfach so einem Ausbilder, so einem Seminarleiter einfach mal auf den Zahn zu fühlen. Und Fragen aufzuschreiben und all die Fragen, die ich im Vorfeld vielleicht habe, tatsächlich mal stellen. Oder Astrid?

Stin-Niels Musche: Ja, das wollte ich jetzt auch schon fast einwerfen. Aber du hast es gleich gesagt. Dass ich bin mir sehr sicher, die Sympathie muss einfach stimmen. Ich muss überzeugt sein von der Methode und ich muss auch überzeugt sein von dem, der mir die beibringt. Und wenn ich merke, ich habe so ein komisches Gefühl, dann würde ich dort nicht mein Geld ausgeben, weil ich das Gefühl habe, ich bin mir da nicht sicher, ob der mir das so zeigen kann. Und bevor ich Hypnose gelernt habe, habe ich mich natürlich auch mit verschiedenen Instituten auseinandergesetzt, habe mir die Leute angeguckt, ganz häufig gibt es Videos von diesen Menschen, und da war einer dabei, der sehr renommiert ist, also der wirklich einen sehr guten Beruf hat und ich bin mir auch sicher, der macht eine sehr gute Ausbildung. Aber als ich sein Video gesehen habe und habe seine Stimme gehört, habe ich gedacht, das geht gar nicht. Also ich kann dem nicht zuhören, entweder ich schlafe ein oder ich werde aggro. Ja, das geht also nicht. Ja, ich kann da nicht-. Weil oft sind die Hypnoseausbildungen ja zwischen, ich sage mal, drei Tage bei so Basis-Kursen und bis zu sieben oder acht Tagen bei langen Hypnoseausbildungen.

Stin-Niels Musche: Teilweise sogar bis zu zehn Tage.

Astrid Krimmel: Ja. Und da muss ich mit einem guten Gefühl hingehen. Ich muss wirklich mit dem Gefühl hingehen, ich will von dem was lernen. Also nicht nur, ich will die Methode lernen, sondern ich möchte von diesem Menschen das beigebracht kriegen, weil ich glaube, der kann mir das zeigen und ich bin überzeugt von dem, was er sagt und der ist mir sympathisch. Und wenn es da schon nicht hakt, dann glaube ich, ist das schlecht investiertes Geld.

Stin-Niels Musche: Ja, auch das ist hilfreich, klar. Ausbilder ruhig vorher mal kennenlernen. Ja. Wir sind jetzt gerade, während wir dieses Video produzieren, im Jahre 2020, da gibt es-, sollte es vielleicht schon mal Videos von den Ausbildern geben, so dass, wie du das schon sagst, ich einfach mal gucken kann, hey, finde ich die oder finde ich den sympathisch? Macht der einen guten Eindruck auf mich? Spricht der meine Sprache? Kann ich dem zuhören? Weil du sagst es ja, manchmal gibt es so Menschen, die machen den Mund auf, und die können noch so sympathisch sein, aber du kannst ihnen einfach nicht zuhören. Ja, weil sie vielleicht eine komische Stimmlage haben, mit der man nicht zurechtkommt oder weil sie sich ausdrücken, wie sonst wer und man sagt sich dann einfach, nein danke, nicht meins. Und das ist halt auch wichtig für den Lernerfolg hinterher, dass man-. Klar, man muss den Lehrer nicht unbedingt super sympathisch finden, man muss den, ich sage mal, nicht anhimmeln, das wäre sowieso zu viel des Guten, aber man muss trotzdem ein gutes Gefühl dabei haben. Und ich glaube, das ist auch ein ganz, ganz wichtiger Punkt, dass man sich hier mehr auf sein Gefühl verlassen sollte, als auf alles andere.

Astrid Krimmel: Ja, so sehe ich das auch. Also das finde ich schon extrem wichtig. Ja.

Stin-Niels Musche: Genau. Und was auch noch wichtig ist, ist, weil da viele Menschen mal mehr, mal weniger Wert drauf legen, ist das Thema Zertifizierung. Ja, dazu muss man einfach mal wissen, und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig, Hypnose ist an sich nirgendwo ein-, oder Hypnosetherapeut, ja, wenn ich sage, ich will damit meinen Lebensunterhalt bestreiten und will das nicht einfach nur mal aus Spaß an der Freude lernen. Mir ist kein Land der Welt bekannt, wo das Thema Hypnosetherapeut ein richtig anerkannter Beruf ist. Das heißt, ich kann morgen rausgehen, kann draußen ein Schild hinhängen und kann mich Hypnosetherapeut nennen. Selbst wenn ich vielleicht nur ein Buch dazu gelesen habe und es mehr probiere, als ich es tatsächlich mache. Und die ganzen Zertifikate, die es gibt, von den verschiedensten Institutionen, dazu muss man einfach immer wissen, das sind privatwirtschaftliche Institute. Das heißt, jeder legt da seinen Maßstab an und sagt, hey, das und das muss passieren, um hier ein Zertifikat zu bekommen. Sei es amerikanische Organisation oder deutsche Organisation oder, oder, oder. Das sind privatwirtschaftliche Vereine oder Firmen, die mehr oder weniger tatsächlich fast jedem ein Zertifikat geben. Es gibt Unterschiede, ja, ich will hier keine Namen nennen, aber ich weiß, dass es Gesellschaften, in Anführungszeichen an der Stelle, gibt, wo halt auch Tiere theoretisch ein Zertifikat kriegen. Und es gibt andere Institutionen, da muss man einen umfangreichen Test ablegen, um von denen überhaupt erst mal ein Zertifikat zu bekommen oder die wollen Nachweise sehen, was man an Ausbildungen und Weiterbildungen absolviert hat. Aber das ist einfach ein wichtiger Punkt. Und manch ein Institut wirbt mit irgendwelchen Siegeln oder Logos, auch da kann es einfach hilfreich sein, mal dahinterzugucken, was bedeutet das eigentlich? Was meine ich damit ist, es gibt halt so Zertifizierungen, die hören sich im ersten Moment erst mal super toll an, weil super toll. Und wenn man dann draufguckt, dann ist nicht mal die Qualität der Hypnoseausbildung in diesem Siegel zertifiziert, nicht die Inhalte, sondern das Qualitätsmanagement, was dahintersteht. Aber Qualitätsmanagement ist schön und gut, sagt aber halt nichts über die Inhalte aus, sondern sagt halt nur, okay, wenn da eine Beschwerde kommt, dann wird mit der Beschwerde ordentlich umgegangen und da gibt es einen standardisierten Prozess. Und vielleicht ist auch noch der Prozess als solches standardisiert, in Anführungszeichen, aber an sich der Unterricht halt nicht zwingend standardisiert. Oder eben auch die Qualität dessen ist nicht sichergestellt. Also da hilft es auch manchmal, dahinter zu gucken. Und was dann natürlich auch noch helfen kann, Astrid, und da wirst du mir wahrscheinlich zustimmen, ist, wenn man einfach mal guckt, gibt es so was wie Kundenfeedbacks, die ich irgendwo einsehen kann? Oder kann ich irgendwen fragen, hey, kann mir irgendwer irgendwas dazu erzählen? Wie waren denn da deine Erfahrungen? Oder, Frau Krimmel?

Astrid Krimmel: Ja, genau, natürlich. Also tatsächlich vielleicht erkennt man ja Leute, die dann irgendein bestimmtes Siegel auf ihrer Seite haben, da mal anrufen, sagen, hey, ich habe gesehen, du hast da und da deine Hypnoseausbildung gemacht, wie war das? Hast du dich danach getraut, damit zu arbeiten? Oder musstest du vielleicht noch eine andere Hypnoseausbildung machen? Was hat dir wirklich gut geholfen? Wie gut kannst du das in deinen Alltag integrieren, in deine Praxis? Kannst du davon leben? Oder musst du, weil du nicht davon leben kannst, noch einen Nebenjob machen? Und woran könnte das denn liegen? Was hast du für ein Gefühl? Ja.

Stin-Niels Musche: Und du hast gerade was ganz spannendes gesagt, Astrid, nämlich hast du dich hinterher getraut, das umzusetzen? Ich glaube, das ist auch ein ganz, ganz wichtiges Kriterium. Bekomme ich in der Hypnoseausbildung nicht nur Theorie, sondern habe ich auch die Möglichkeit, praktisch mit anderen Menschen zu üben? Oder ist es eben ein reines Theoriekonstrukt? Oder kriege ich alles mit an die Hand, um hinterher wirklich damit zu arbeiten, weil ich es mehrfach geübt habe? Und Astrid, jetzt ist ja der große Vorteil, dieser Hypno School Podcast beinhaltet ja den Namen des Institutes, was nicht nur dir und mir, sondern auch noch ein paar anderen Ausbildern gehört, ja. Vielleicht mal zwei, drei Sätze dazu. Wir haben natürlich auch einen Basis-Kurs, ja, der geht zwei Tage und für denjenigen, den das interessiert, wir haben sehr viel Vorbereitung im Vorfeld, im Sinne von „du kannst schon mal alles an Unterrichtsmaterial dir vorher auf Video angucken“, so dass wir in den zwei Tagen dieses Basis-Seminars ganz viel Zeit auch für das Üben verwenden können, so dass du in der Regel am Vormittag des ersten Tages schon das erste Mal hypnotisiert hast. Denn das ist wichtig, dass du das ganze praktisch anwendest mit möglichst vielen verschiedenen Menschen, damit du Sicherheit bekommst. Oder, Astrid?

Astrid Krimmel: Genau. Ja, natürlich. Also das ist ja das, was wir so lieben auch. Den Schülern eben nicht nur was zu zeigen, sondern auch die Übungen zu begleiten, zu sehen, hier Mensch, das machst du super, ja, geht raus, übt so viele-, mit so vielen Menschen, wie ihr könnt. Hier im Seminar übt mit dem, mit dem und mit dem und mit dem. Dass ihr wirklich die Sicherheit habt, ihr könnt das schaffen, ihr könnt rausgehen. Und ich finde das immer so toll, wenn wir mal so Seminare geben und am nächsten Tag kommen die wieder und sagen Sonntag früh schon, Mensch, ich habe gestern Abend noch mit meinem Mann gearbeitet und mit meinem Sohn gearbeitet, die waren völlig geflasht. Und ich bin geflasht, weil ich es geschafft habe. Ja, ich bin total begeistert. Also das heißt, die kriegen bei uns zumindest, von woanders kann ich wenig sagen, tatsächlich auch den Mut an die Hand, das direkt anzuwenden. Ja, weil wir ja auch beibringen, wie geht man damit um, wenn was dazwischen kommt oder wenn irgendwas passiert.

Stin-Niels Musche: Genau. Und ich mache jetzt einfach mal noch weiter. Das ist halt so das Basis-Seminar für den Einsteiger, der einfach sagt, ich bin neugierig, ich will mal Hypnose ausprobieren. Und dann haben wir natürlich noch unsere komplette Hypnoseausbildung, wenn ich es jetzt mal so nennen darf, da ist einfach wichtig, wer das nicht weiß, wir gehen da vielleicht in einer der nächsten Folgen mal noch zwei, drei Schritte näher drauf ein, denn da haben wir einfach überlegt, also vornehmlich ich, der ich ja schon ein paar Jahre ausbilde, habe irgendwann beschlossen, so wie es momentan ist, gefällt es mir nicht. Ich habe quasi die Ausbildung eines großen Institutes in der Tasche gehabt, habe deren Stoff unterrichtet, habe aber für einfach erkannt, da sind ganz viele Dinge drin, die mir fehlen, die aber wichtig sind. Und andere Sachen, die meiner Meinung nach überhaupt nicht wichtig sind, weil man sie hinterher in der Arbeit nicht wirklich braucht. Die Gewichtung war eine andere, so dass ich irgendwann gesagt habe, wir machen hier mal unser eigenes Curriculum, schmieren da mal was zusammen, schmieren im positiven Sinne, und rausgekommen ist die erste Hybrid-Hypnose-Ausbildung im deutschsprachigen Raum. Was heißt das einfach? Das heißt, dass der ganze theoretische Unterricht online als Fern-Unterricht stattfindet, auf den ich jederzeit, jederzeit, Zugriff habe. Das sind knappe 100 Stunden reines theoretisches Wissen und dann nochmal vier praktische Tage, wo wirklich nur geübt wird und ich das Gelernte in die Praxis umsetzen kann und habe halt auch danach ganz viel noch Zugriff auf das. Denn ich finde das immer sehr bezeichnend, Astrid, wenn ich irgendwas sage und sage, das kam ja in deiner Hypnose-Ausbildung dran und du sagst, nein, das hatte ich nicht, ich aber ganz genau weiß, dass ich es unterrichtet habe. Und wenn man zu so einem Seminar geht, was dann sieben, acht, neun, zehn Tage geht, das ist Druck-Betankung, ja. Da ist aber die Hälfte von dem, was man da gelernt hat, ist nach zwei, drei Tagen einfach wieder weg. Man hat es gar nicht mehr auf dem Schirm. Und da war für mich eben wichtig, dass man einfach sagen kann, hey, ich möchte, dass die Leute wirklich gut ausgebildet sind und dass sie deswegen eben jederzeit auf alles Zugriff haben, was in diesem Learn-Management-System drin ist. Also auch noch Jahre nachdem sie bei uns waren. Also das dazu.

Astrid Krimmel: Ja, klar. Und das Tolle ist natürlich bei diesen Praxistagen, wenn wir da mal kurz nochmal drauf zu sprechen kommen, da wird so viel geübt. Wenn ich überlege, ich hatte eine siebentägige Ausbildung, ich habe wahrscheinlich (?nicht mal) halb so viel geübt, wie das, was wir in diesen vier Tagen mit unseren Schülern heute machen, weil einfach der ganze Theorieteil schon vorher durchgearbeitet wurde. Das heißt, wir können uns wirklich nur noch auf die Übungen konzentrieren, auch auf die Fragen natürlich, die alle mitbringen. Und auch kontrollieren, das, was du machst, machst du das richtig? Und dann kann ich vielleicht hier und da noch ein bisschen was korrigieren. Aber die haben so viel Übung nachher, das macht eine solche Sicherheit und das macht wirklich ein solches gutes Gefühl, dass das ja unser Bestreben war. Als wirklich mit einem guten Gefühl rausgehen und wissen, das kann ich anwenden, der hat mir zugeguckt und hat gesagt, ich habe das richtig gemacht.

Stin-Niels Musche: Und Astrid, sag mal, hin und wieder überkommen mich mal so Nachrichten. Wir sind ja auch sehr präsent auf Youtube. Und gestern Abend lag ich im Bett und habe so noch mal auf dem Handy rumgespielt und dann poppte da eine Nachricht bei Instagram auf mit der Frage, hey, ich finde das toll, was ihr da macht, ab wie viel Jahren kann ich denn Hypnose lernen? Astrid, ab wie viel Jahren kann ich denn Hypnose lernen?

Astrid Krimmel: Ja, also ich sage es mal so, das Alter ist nicht unbedingt entscheidend, sondern die persönliche Reife ist entscheidend. Das heißt, ich sage mal, sind es sehr, sehr junge Menschen, ich sage mal so unter-, unter 18, 19, 20-. Klar, wir haben auch Anfragen von Menschen, die sind 13 oder 14 oder 15. Wenn die eine gewisse persönliche Reife haben und Verantwortungsgefühl, dann können die auch bei uns natürlich Hypnose lernen. Aber davon wollen wir uns ja selbst überzeugen. Das heißt, da ist erst mal ein persönlicher Kontakt erforderlich. Aber wenn die Reife stimmt, warum denn nicht? Natürlich werden wir da mit den Eltern auch noch mal sprechen und wir werden uns natürlich-.

Stin-Niels Musche: Danke, ja.

Astrid Krimmel: Hmm. (fragend)

Stin-Niels Musche: Nein, ich wollte auch gerade sagen, wir werden halt natürlich logischerweise mit den Eltern einmal sprechen wollen. Also ja, wenn du uns zuhörst und irgendwie sagst, ich bin 13, 14, weil es eben passiert. Und du weißt es, Astrid, ich bin ja auch schon auf der Straße angesprochen worden von irgendwelchen 13-, 14-Jährigen-. Andere Geschichte, die wir irgendwann mal erzählen. So und natürlich kannst du, wenn du 13, 14 bist, auch schon Hypnose lernen. Wir sind da, glaube ich, nicht so wie andere, die sagen, nein, du musst 18 sein. Oder bei vielen ist es sogar so, dass die sagen, du sollst 21 sein. Aber wir wollen vorher mit deinen Eltern sprechen und mit dir sprechen, um zu gucken, passt das überhaupt? Ist die Motivation dahinter die richtige? Oder-, ja so. Das also dazu. Du wolltest gerade noch, bevor ich dir ins Wort gefallen bin, was sagen, Astrid.

Astrid Krimmel: Ja, also natürlich müssen wir auch darüber sprechen, was hat derjenige, der junge Mensch, damit vor? Also ich bin nicht dafür, dass ein 13-Jähriger, der jetzt eine Hypnose-Ausbildung gemacht hat, dass der mit depressiven Menschen arbeitet. Weil das geht nicht. Der muss eine Heilerlaubnis haben, das darf er nicht. Aber dass man ihm oder ihr natürlich ganz klar darüber aufklärt und sagt, hier, das und das sind Möglichkeiten. Wenn du sagst, das ist für dich okay, zum Beispiel den Schülern zu helfen, wenn so Lernblockaden da sind, wenn Schwierigkeiten sind, zu lernen oder mit komischen Gefühlen vielleicht umzugehen. Man sagt, komm hier, das ist eine gute Möglichkeit, das traue ich dir zu, du kannst das, wenn du dich an diese Bedingungen hältst und nicht übermorgen mit Menschen in einer schwierigen Lage arbeiten willst und du dir dessen bewusst bist, dann natürlich, warum nicht? Also das muss natürlich auch besprochen werden. Aber (B2: Das ist ganz klar.) (?ich sehe darin) überhaupt kein Problem. Weil ich glaube, das viele Jugendliche sehr verantwortungsbewusst sind und auch häufig sehr reflektiert. Manchmal reflektierter als manche Erwachsene.

Stin-Niels Musche: So sehe ich das auch, ja. Gut. Damit ist eigentlich, glaube ich, soweit alles gesagt. Hypnotiseur kann grundsätzlich jeder werden, kann man lernen in Seminaren oder auch online. Wenn du grundsätzlich sagst, hey, jetzt bin ich neugierig, jetzt will ich mal gucken, auf hypnoschool.de findest du alle Informationen zu uns und unseren Angeboten. Und Astrid, ich überlege gerade, ob wir hier im Podcast einen Gag übernehmen können, den wir auch in den Facebook-Live-Videos immer nutzen. Apropos Facebook, hey, wenn du dich für Hypnose interessierst und gerade durch Zufall irgendwie hier in diesen Podcast gelandet bist, wenn du mal eingibst-. Jetzt muss ich direkt, bevor ich was sage, wir zeichnen live auf. Jetzt muss ich gerade was machen und stelle gerade fest, Mist, aber jetzt muss ich jetzt-. Das kommt davon, wenn man live aufzeichnet. Aber das ist egal, ich mache das jetzt einfach mal hier. Ich teste mal was, ob ich das hinkriege.

Astrid Krimmel: Da bin ich auch gespannt, (?ob das klappt).

Stin-Niels Musche: Ja, ich auch. Warte mal, ihr hört vielleicht, wie ich gerade tippe, aber ich will nur mal-. So, jetzt. So, okay, gut. Du kannst einfach hypnose-erfahrungsaustausch.de eingeben in die URL-Leiste deines Computers. Und wenn du das tust, wenn du hypnose-erfahrungsaustausch.de eingibst, landest du umgeleitet auf der Facebook-Gruppen-Seite für Hypnose. Dort gibt es die größte deutschsprachige Facebook-Gruppe, nämlich Hypnose Erfahrungsaustausch. Wenn du schon Hypnotiseur bist und dich mit Kollegen austauschen willst, dann gibt doch einfach mal ein: hypnose-expertenforum.de. Da landest du in der Expertengruppe. Und ansonsten findest du viele Informationen auch auf unserer Facebook-Seite, wo wir wöchentlich Minimum einmal ein Live-Video zu verschiedenen Themen machen. Einfach bei Facebook in die Suche Hypno School eingeben, wirst du uns finden. Ansonsten danken wir dir fürs Zuhören. Wir freuen uns, wenn du nächste Woche wieder einschaltest. Folge zwei, in der Astrid und ich mal näher auf uns und unsere Hintergründe und so eingehen werden. Und jetzt bringe ich den schönen Facebook-Live-Video-Gag. Wir sind ja jetzt am … Astrid, also sag doch einfach mal: Tschüss Astrid.

Astrid Krimmel: Tschüss Astrid.

Stin-Niels Musche: Genau, tschüss und bis zum nächsten Mal.

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