Auch wenn es derzeit draussen stürmt, sollten wir schon an die baldige Pollenzeit denken. Hasel und Erle beginnen bereits und im Februar geht es weiter mit Pappel, Esche und Birke.

Was passiert im Körper, wenn wir auf etwas Allergisch reagieren?

Unser Immunsystem beginnt, Eindringlinge jeder Art zu identifizieren. Es vergleicht diese „Eindringlinge“ mit vorangegangenen Reaktionen und setzt verschiedene Bewegungen in Gang. Natürlich möchte unser System den vermeintlichen „Störenfried“ beseitigen.
Bei einer Infektion ist dieses Verhalten sehr sinnvoll und Willkommen.
Bei einer Allergie reagiert der Körper auf harmlose Stoffe wie z.B. Pollen, aber auch Hausstaubmilben oder Katzenhaare und viele andere Stoffe, mit einer übertriebenen Reaktion. Er stuft diese Stoffe als Gefährlich ein mobilisiert seine körpereigene Abwehr.
Bestimmt Eiweißverbindungen werden gelöst, die eigenen Antikörper reagieren darauf und setzen den Botenstoff Histamin frei. Dieser Botenstoff spielt bei Entzündungen eine wichtige Rolle.
Der Körper glaubt also nun, hier ist ein gefährlicher Stoff eingedrungen und das Histamin versucht eine Entzündung um den Feind zu bekämpfen.
Es entstehen nun Hautausschläge, juckende Pusteln, eine laufende Nase oder gerötete Augen.

Und wie kann Hypnose diesen Zustand verbessern?

In einer Studie der Universität Basel konnte durch den Einsatz von Selbsthypnose die Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Rückgang der Symptome nachgewiesen werden.

Verschiedene Therapeuten arbeiten mittlerweile viel tiefer. Sie wollen das Problem der Allergie bei der Wurzel packen. Und das tun sie mit großem Erfolg.

Wie kann man vorgehen?

Wie oben zu lesen, werden die eindringenden Stoffe mit vorangegangenen Reaktionen verglichen. Und genau hier setzt die analytische Hypnose an. Wir schauen nun dort hin und eruieren, was genau im Körper passiert. Dazu nutzen wir die „Weisheit des Körpers“. Im Unterbewusstsein ist diese Reaktion gespeichert und wir können diesen Speicher „anzapfen“ und zurück verfolgen. Ähnlich wie das zurücksetzen eines Computers, bevor z.B. ein Virus aktiviert wurde.
Auf diese Weise erhalten wir die Information, warum der Körper glaubte, das hier ein Feind in den Körper Eindrang. In der Regel war es Geschehen mit einer (vielleicht sogar starken) Belastung oder Emotion verbunden.

Das Zellgedächtnis hat abgespeichert:
Situation + Emotion = Schockerlebnis.

Ein Beispiel aus der Praxis:
ein junges Mädchen, 3 Jahre alt, schnitt sich in den Finger. Sie blutete stark. Ihre Mutter und ihr Bruder sahen dies und fingen an zu schreien, worauf sie mit heftiger Angst reagierte.
Ihr Körper verband nun die Farbe Rot (Blut) mit Schock ( Schrei) und Angst und speicherte dies in den Zellen ab.
Als sie das nächste mal mit der Mutter kochte und das Paprikagewürz aus dem Schrank holte, Erinnerte der Körper sich an diese Verknüpfung und reagierte ab diesem Tag mit einer Allergie auf Paprika.

Was haben wir gemacht, um das zu ändern:

Wir gingen also mit Hilfe der Tiefenhypnose bis zu dem Moment zurück, als das Kind sich in den Finger schnitt. Wir schauten uns diese Situation genau an und konnten sie mit dem jetzigen Wissen neu bewerten. Der jetzt erwachsenen Frau war bewußt, das sie nicht dort Verbluten würde.
Mit diesem Wissen konnte der Schock einfach aufgelöst werden. Zudem wurde der Körper angewiesen, die Erinnerung aus dem Zellgedächtnis zu löschen und mit einer Positiven Erinnerung zu überschreiben. Sie musste danach eine ganze Weile nicht mehr beim Gemüse schneiden helfen und auch nicht beim Abwasch helfen.

Seit diesem Tag ist die junge Frau von der Paprika-Allergie befreit.