Konzeption Selbsthypnose Workshop

Modul 01: Tag 1

Konzipieren eines fortgeschrittenen 1- oder 2-Tages-Workshops zum Erlernen von Selbsthypnose für Deine Klienten und potenziellen Klienten

Schritt 1:

Stelle das Konzept der fortgeschrittenen Selbsthypnose vor, bei der durch Selbsthypnose SP-Ebenen (zunächst „Peace“, „Deep“ und „High“) angewendet werden, um tiefe und somit sehr wertvolle Hypnosezustände zu erreichen.

Schritt 2:

Führe den Esdaile-Zustand vor.

Schritt 3:

Mache eine Gruppeninduktion zum Somnambulismus (Peace) und installiere und verstärke das Code-Wort Peace.

Schritt 4:

Üben. Die Gruppe übt mit ihrem Code-Wort Peace. Dabei mehrfach in die Hypnose gehen und sie wieder beenden.

Schritt 5:

Führe sie mit Hilfe des Code-Wortes nun nach „Deep“ und „High“. Bei Deep den Esdaile-Zustand zu erreichen ist hier noch nicht wichtig – aber zeige die Tests, falls ihn doch jemand erreicht. Bei High kann es bei einigen vorkommen, dass sie eine Führung spüren, oder auch nicht. Beides ist in Ordnung. Es findet kein Test deinerseits statt.

Schritt 6:

Besprich das Konzept der Führung.

Über die Ebenen High und Soul

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es in der Geografie des höheren Selbst (wahrscheinlich) keine wirklichen „Ebenen“ gibt.

Es handelt sich dabei vielmehr um – wie man im Film sagt – so etwas wie Gedankengebäude. (Etwas, das dazu konzipiert ist, dass wir Zugang zu einer „Realität“ erhalten, die wir nicht fassen oder verstehen können.)

All diese Begriffe sind „Codewörter“. Sie vermitteln dem Bewusstsein und dem Hypnotiseur ein gewisses Verständnis über die Reise des Überbewusstseins.

Das Bewusstsein braucht Wörter und muss Dinge so benennen, als ob es sich um absolute Dinge handelt – für das Höhere Selbst und das Simpson Protocol ist das aber nicht erforderlich.

Außerdem wird alles ganz individuell empfunden – ein Ort oder ein Gefühl kann für jeden eine ganz andere Bedeutung haben. Natürlich mit der gleichen Wirkung.

Also:
High ist ein Ort, der wohl eine leichtere Kommunikation ermöglicht, ein „Ort“, an dem der Klient offen dafür ist und es ihm leicht fällt, zum allerersten Mal eine Führung (welcher Art auch immer) in Anspruch zu nehmen.

Es ist so etwas wie ein „Wohlfühlort“ des Klienten. Von dort aus kann der Hypnotiseur die Arbeit aufnehmen und den Klienten dazu bringen, sich für diese Arbeit zu öffnen.

Die Ebene Soul ist wohl ein „Ort“ außerhalb der Persönlichkeit. Ein „Ort“, der nicht den Beschränkungen des bewussten, unterbewussten und unbewussten Teils des Klienten unterliegt. Sicherlich eine metaphysische Sphäre – in der gewaltige Veränderungen vorgenommen werden können – beispielsweise höheres Selbst zu (einem anderen) höherem Selbst. Vergebung, Auflösung, Reinigung, trennen oder herstellen von Verbindungen usw.

Wo oder was das genau ist, hängt vom Klienten im Einzelnen ab – und ändert sich möglicherweise auch von Sitzung zu Sitzung. Ein Ort, an dem Zugang zu früheren Leben, Seelenverbindungen, tiefgreifenden und/oder hochgradigen Traumata möglich ist, die vollkommen außerhalb dessen liegen, was das Bewusstsein erfassen kann – aber trotzdem eine starke Wirkung auf das bewusste und unterbewusste Leben des Klienten haben.

Wir brauchen diese „Ebenen“ und Wörter, um Folgendes zu erreichen:

1) Dem Bewusstsein und möglicherweise auch dem Unterbewusstsein des Klienten etwas zu geben, an dem es sich festhalten kann – in gewisser Weise eine Entdeckungsreise. Ein Gefühl, dass tatsächlich etwas passiert – nicht bloß Hokuspokus.

2) Eine Möglichkeit für den Hypnotiseur, mit dem Überbewusstsein zu interagieren, und für das Überbewusstsein, mit dem Hypnotiseur zu interagieren.

3) Und auch wenn wir uns fragen, warum wir das Überbewusstsein nicht einfach nur bitten können, alles zu „richten“. Das tut es nicht. Der Grund dafür ist wohl, dass alles dem freien Willen untergeordnet ist. Wenn das Bewusstsein die Veränderung nicht annimmt oder annehmen will, gibt es auch keine Veränderung. Freier Wille.

4) Anscheinend braucht es ein gewisses Ritual. Irgendeine Form der Kommunikation zwischen dem Hypnotiseur und dem ÜB, sodass der Hypnotiseur bei der Reise angeleitet wird. Sodass alle möglichst gut in den Prozess eingebunden sind.

Warum brauchen wir beim SP eine Führung?

Bei der Arbeit an Themen hat der Anwender, wer auch immer das sein mag, oft das Gefühl, Unterstützung zu brauchen. Was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff „Führung“? Es handelt sich dabei um jegliche Unterstützung, die der Geist braucht, um kreativ zu sein (d. h. die eigene Katze, das eigene Pferd, Verwandte, Engel usw.).

Das Überbewusstsein ist der Teil von uns, der alles weiß – das Bewusstsein des Klienten merkt aber nicht unbedingt, dass es direkt Unterstützung vom Überbewusstsein bekommt.

Wenn der Klient auf einer höheren Ebene (im HIGH) eine Führung kreieren oder einbringen kann, erhält er in der Sitzung optimale Unterstützung.

Im vollständig bewussten Zustand hat weder der Hypnotiseur noch der Klient die Fähigkeit, die richtige Unterstützung zu wählen, und hat auf dieser niedrigeren Ebene auch nicht das Verständnis dafür, dass Unterstützung notwendig ist.

Auch wenn die Führung immer da ist, kommt es hin und wieder vor, dass das Bewusstsein nichts davon merkt. Wir haben einfach keine Vorstellung davon – trotzdem ist die Führung immer da. Es steht uns auch nicht an, den Prozess anzuzweifeln (Überbewusstsein).

Man muss immer bedenken, dass der Hypnotiseur beim Simpson Protocol als Mittler fungiert – und nicht als derjenige, der den Prozess kontrolliert.

Der Klient muss sich seiner Führung bewusst werden – d. h. er muss fühlen bzw. wahrnehmen (Anmerkung: Die Führung ist zwar immer da, muss aber auch vom Bewusstsein wahrgenommen werden), dass er während des gesamten Prozesses und bei der Bearbeitung des Themas bzw. der Themen Unterstützung und Hilfe erfährt.

Dabei ist zu bedenken, dass sich dies nur auf den Anfang der Sitzung bezieht – im Verlauf der Sitzung kommt es zu einer weiteren Öffnung des Klienten, sodass die Führung offensichtlich wird.

Es geht darum, auf der Ebene HIGH um eine Führung zu bitten. Anschließend kann mit dem weitergearbeitet werden, was das Überbewusstsein vorgibt. Auch hier gilt wieder, dass wir als Mittler fungieren, und nicht, dass wir den Prozess kontrollieren. Das Überbewusstsein kann dies dem Klienten zu einem späteren Zeitpunkt der Sitzung bewusst machen – oder bei einem besonders schwierigen Teil der Sitzung oder wann auch immer.

Unterstützung ist da, wenn sie gebraucht wird.

Schritt 7:

Installiere Code-Wörter und übe. Die Gruppe übt mit den drei Code-Wörtern (Peace, Deep und High), in den Zustand der Hypnose zu gelangen und ihn zu beenden.

Lass das Überbewusstsein in ‚High’ die Gruppe schließlich auf die unterschiedlichen Ebenen bringen: Physical, Spiritual, Mental und Soul. Installiere die Code-Wörter.

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Konzeption Selbsthypnose Workshop

Modul 01: Tag 1

Konzipieren eines fortgeschrittenen 1- oder 2-Tages-Workshops zum Erlernen von Selbsthypnose für Deine Klienten und potenziellen Klienten

Schritt 1:

Stelle das Konzept der fortgeschrittenen Selbsthypnose vor, bei der durch Selbsthypnose SP-Ebenen (zunächst „Peace“, „Deep“ und „High“) angewendet werden, um tiefe und somit sehr wertvolle Hypnosezustände zu erreichen.

Schritt 2:

Führe den Esdaile-Zustand vor.

Schritt 3:

Mache eine Gruppeninduktion zum Somnambulismus (Peace) und installiere und verstärke das Code-Wort Peace.

Schritt 4:

Üben. Die Gruppe übt mit ihrem Code-Wort Peace. Dabei mehrfach in die Hypnose gehen und sie wieder beenden.

Schritt 5:

Führe sie mit Hilfe des Code-Wortes nun nach „Deep“ und „High“. Bei Deep den Esdaile-Zustand zu erreichen ist hier noch nicht wichtig – aber zeige die Tests, falls ihn doch jemand erreicht. Bei High kann es bei einigen vorkommen, dass sie eine Führung spüren, oder auch nicht. Beides ist in Ordnung. Es findet kein Test deinerseits statt.

Schritt 6:

Besprich das Konzept der Führung.

Über die Ebenen High und Soul

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es in der Geografie des höheren Selbst (wahrscheinlich) keine wirklichen „Ebenen“ gibt.

Es handelt sich dabei vielmehr um – wie man im Film sagt – so etwas wie Gedankengebäude. (Etwas, das dazu konzipiert ist, dass wir Zugang zu einer „Realität“ erhalten, die wir nicht fassen oder verstehen können.)

All diese Begriffe sind „Codewörter“. Sie vermitteln dem Bewusstsein und dem Hypnotiseur ein gewisses Verständnis über die Reise des Überbewusstseins.

Das Bewusstsein braucht Wörter und muss Dinge so benennen, als ob es sich um absolute Dinge handelt – für das Höhere Selbst und das Simpson Protocol ist das aber nicht erforderlich.

Außerdem wird alles ganz individuell empfunden – ein Ort oder ein Gefühl kann für jeden eine ganz andere Bedeutung haben. Natürlich mit der gleichen Wirkung.

Also:
High ist ein Ort, der wohl eine leichtere Kommunikation ermöglicht, ein „Ort“, an dem der Klient offen dafür ist und es ihm leicht fällt, zum allerersten Mal eine Führung (welcher Art auch immer) in Anspruch zu nehmen.

Es ist so etwas wie ein „Wohlfühlort“ des Klienten. Von dort aus kann der Hypnotiseur die Arbeit aufnehmen und den Klienten dazu bringen, sich für diese Arbeit zu öffnen.

Die Ebene Soul ist wohl ein „Ort“ außerhalb der Persönlichkeit. Ein „Ort“, der nicht den Beschränkungen des bewussten, unterbewussten und unbewussten Teils des Klienten unterliegt. Sicherlich eine metaphysische Sphäre – in der gewaltige Veränderungen vorgenommen werden können – beispielsweise höheres Selbst zu (einem anderen) höherem Selbst. Vergebung, Auflösung, Reinigung, trennen oder herstellen von Verbindungen usw.

Wo oder was das genau ist, hängt vom Klienten im Einzelnen ab – und ändert sich möglicherweise auch von Sitzung zu Sitzung. Ein Ort, an dem Zugang zu früheren Leben, Seelenverbindungen, tiefgreifenden und/oder hochgradigen Traumata möglich ist, die vollkommen außerhalb dessen liegen, was das Bewusstsein erfassen kann – aber trotzdem eine starke Wirkung auf das bewusste und unterbewusste Leben des Klienten haben.

Wir brauchen diese „Ebenen“ und Wörter, um Folgendes zu erreichen:

1) Dem Bewusstsein und möglicherweise auch dem Unterbewusstsein des Klienten etwas zu geben, an dem es sich festhalten kann – in gewisser Weise eine Entdeckungsreise. Ein Gefühl, dass tatsächlich etwas passiert – nicht bloß Hokuspokus.

2) Eine Möglichkeit für den Hypnotiseur, mit dem Überbewusstsein zu interagieren, und für das Überbewusstsein, mit dem Hypnotiseur zu interagieren.

3) Und auch wenn wir uns fragen, warum wir das Überbewusstsein nicht einfach nur bitten können, alles zu „richten“. Das tut es nicht. Der Grund dafür ist wohl, dass alles dem freien Willen untergeordnet ist. Wenn das Bewusstsein die Veränderung nicht annimmt oder annehmen will, gibt es auch keine Veränderung. Freier Wille.

4) Anscheinend braucht es ein gewisses Ritual. Irgendeine Form der Kommunikation zwischen dem Hypnotiseur und dem ÜB, sodass der Hypnotiseur bei der Reise angeleitet wird. Sodass alle möglichst gut in den Prozess eingebunden sind.

Warum brauchen wir beim SP eine Führung?

Bei der Arbeit an Themen hat der Anwender, wer auch immer das sein mag, oft das Gefühl, Unterstützung zu brauchen. Was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff „Führung“? Es handelt sich dabei um jegliche Unterstützung, die der Geist braucht, um kreativ zu sein (d. h. die eigene Katze, das eigene Pferd, Verwandte, Engel usw.).

Das Überbewusstsein ist der Teil von uns, der alles weiß – das Bewusstsein des Klienten merkt aber nicht unbedingt, dass es direkt Unterstützung vom Überbewusstsein bekommt.

Wenn der Klient auf einer höheren Ebene (im HIGH) eine Führung kreieren oder einbringen kann, erhält er in der Sitzung optimale Unterstützung.

Im vollständig bewussten Zustand hat weder der Hypnotiseur noch der Klient die Fähigkeit, die richtige Unterstützung zu wählen, und hat auf dieser niedrigeren Ebene auch nicht das Verständnis dafür, dass Unterstützung notwendig ist.

Auch wenn die Führung immer da ist, kommt es hin und wieder vor, dass das Bewusstsein nichts davon merkt. Wir haben einfach keine Vorstellung davon – trotzdem ist die Führung immer da. Es steht uns auch nicht an, den Prozess anzuzweifeln (Überbewusstsein).

Man muss immer bedenken, dass der Hypnotiseur beim Simpson Protocol als Mittler fungiert – und nicht als derjenige, der den Prozess kontrolliert.

Der Klient muss sich seiner Führung bewusst werden – d. h. er muss fühlen bzw. wahrnehmen (Anmerkung: Die Führung ist zwar immer da, muss aber auch vom Bewusstsein wahrgenommen werden), dass er während des gesamten Prozesses und bei der Bearbeitung des Themas bzw. der Themen Unterstützung und Hilfe erfährt.

Dabei ist zu bedenken, dass sich dies nur auf den Anfang der Sitzung bezieht – im Verlauf der Sitzung kommt es zu einer weiteren Öffnung des Klienten, sodass die Führung offensichtlich wird.

Es geht darum, auf der Ebene HIGH um eine Führung zu bitten. Anschließend kann mit dem weitergearbeitet werden, was das Überbewusstsein vorgibt. Auch hier gilt wieder, dass wir als Mittler fungieren, und nicht, dass wir den Prozess kontrollieren. Das Überbewusstsein kann dies dem Klienten zu einem späteren Zeitpunkt der Sitzung bewusst machen – oder bei einem besonders schwierigen Teil der Sitzung oder wann auch immer.

Unterstützung ist da, wenn sie gebraucht wird.

Schritt 7:

Installiere Code-Wörter und übe. Die Gruppe übt mit den drei Code-Wörtern (Peace, Deep und High), in den Zustand der Hypnose zu gelangen und ihn zu beenden.

Lass das Überbewusstsein in ‚High’ die Gruppe schließlich auf die unterschiedlichen Ebenen bringen: Physical, Spiritual, Mental und Soul. Installiere die Code-Wörter.