Login
Blog / Frag den Anwalt: Podcast mit Rechtsanwalt Norman Buse

Frag den Anwalt: Podcast mit Rechtsanwalt Norman Buse

Zu Gast ist der Berliner Rechtsanwalt Norman Buse von der Kanzlei Buse, Herz, Grunst. Norman Buse ist Fachanwalt f√ľr Urheber- und Medienrecht und Fachanwalt f√ľr Gewerblichen Rechtsschutz. Gemeinsam mit Astrid Krimmel und Stin-Niels Musche spricht er √ľber den Umgang mit negativen Bewertungen im Internet, sowie die Dinge, die beim Umgang mit den sozialen Medien beachtet werden m√ľssen.

Zu erreichen ist Rechtsanwalt Norman Buse √ľber die Internetseite der Kanzlei: https://www.kanzlei-wirtschaftsrecht.berlin/

Foto Norman Buse

Foto: Janet Voß, Phine Photo

Wer lieber hört als liest, kann den Podcast direkt hier anhören:

Transkript des Podcasts

Stin-Niels Musche: Dann wollen wir gleich mal loslegen. Moin. Und willkommen zur√ľck zum Hypno School Podcast. Heute mit Astrid Krimmel.

Astrid Krimmel: Und Norman Buse.

Stin-Niels Musche: Und mit mir. Du wolltest eigentlich mich vorstellen, Astrid.

Astrid Krimmel: Ach so. Du hast gesagt, du stellst mich und ihn vor. Aber ist egal.

Stin-Niels Musche: Ich h√§tte danach noch gesagt, mit Norman Buse. Und wir lassen das jetzt einfach drin. Die Leute d√ľrfen gerne‚Ķ

Rechtsanwalt Buse: So ist halt Podcast.

Stin-Niels Musche: Genau, so ist Podcast. Ja, nicht abgesprochen. Und Norman Buse ist heute unser Gast. Er ist Rechtsanwalt aus Berlin, Fachanwalt f√ľr gewerblichen Rechtschutz und Fachanwalt f√ľr Urheber- und Medienrecht, stimmt es?

Rechtsanwalt Buse: Ganz genau.

Stin-Niels Musche: Ganz genau. Und Herr Buse hat eine Kanzlei in Berlin. Und ich glaube, jeder Gast kann sich immer besser vorstellen als der Gastgeber das kann. Deswegen, Herr Buse, √ľberlasse ich Ihnen ganz kurz das Wort. Dann k√∂nnen Sie zwei, drei Worte, oder auch zehn Worte zu Ihrer Person sagen.

Rechtsanwalt Buse: Sehr gern. Also erstmal vielen Dank f√ľr die Einladung. Mein Name ist-.

Stin-Niels Musche: Ja, wir freuen uns, dass Sie da sind.

Rechtsanwalt Buse: Ja, sehr sch√∂n. Mein Namen ist Norman Buse, wie schon richtig angek√ľndigt. Ich bin Rechtsanwalt, Fachanwalt f√ľr Urheberrecht, Fachanwalt f√ľr Medienrecht und Fachanwalt f√ľr gewerblichen Rechtschutz. Bin Partner der Kanzlei Buse Herz Grunst Rechtsanw√§lte in Berlin und bin bundesweit, vor allem im-, vor allem im Medienrecht und im gewerblichen Rechtschutz t√§tig. Urheberrecht auch, ja. Aber meine Spezialgebiete sind Presserecht, Medienrecht und gewerblicher Rechtschutz.

Stin-Niels Musche: Okay. Ich k√∂nnte mir jetzt-. Ich denke gerade so, dass ganz viele da drau√üen sitzen und sich fragen: Was ist gewerblicher Rechtschutz?

Rechtsanwalt Buse: Ja, viele denken immer, das ist Gewerberecht, ja. Also fand ich schon-, das hatte ich schon h√§ufig. Gewerberecht ist ja im Prinzip dann, wenn es darum geht: Ich brauche jetzt irgendeine Konzession, ich m√∂chte ein Restaurant er√∂ffnen, oder mir wird die Gewerbeerlaubnis f√ľr meinen Betrieb entzogen. Damit hat das gar nichts zu tun, ja. Gewerblicher Rechtschutz ist Markenrecht, ist Wettbewerbsrecht, ist Designrecht, ist Patentrecht. Im Patentrecht mache ich nicht viel, nur ausnahmsweise, weil das sehr, sehr technisch ist. Und mein Fokus ist da das Markenrecht. Und unter Markenrecht k√∂nnen die meisten sich ja was vorstellen.

Stin-Niels Musche: Da k√∂nnen die meisten sich was vorstellen, ja.

Rechtsanwalt Buse: Beispielsweise, ich entscheide mich jetzt, ich m√∂chte gerne auch eine Hypnoseausbildung anbieten und m√∂chte mich dabei Hypno School nennen, ja, dann k√∂nnte ich vielleicht mit Ihnen ein Problem bekommen. Und das ist so ein typisches Beispiel.

Stin-Niels Musche: K√∂nnte jetzt gemein sein und sagen: Dann w√ľrden Sie vielleicht nette Post aus Berlin bekommen.

Rechtsanwalt Buse: Aber gegen sich selber t√§tig zu sein, das macht keinen Spa√ü.

Stin-Niels Musche: Das k√∂nnte schwierig werden, ja. Also es sei denn, man hat eine-.

Rechtsanwalt Buse: Da k√∂nnte ich-. Da k√∂nnte ich eine Interessenkollision haben.

Stin-Niels Musche: Ja, oder eine starke Schizophrenie. Das w√§re vielleicht auch noch eine M√∂glichkeit.

Rechtsanwalt Buse: Ja, ja.

Stin-Niels Musche: Das ist ja-. Und das bringt mich aber gleich zum n√§chsten Thema, n√§mlich: Wieso heute hier dieser Podcast? Es ist, glaube ich-. Gott, war es 2018? Irgendwo so kriegten wir Sonntag abends eine schlechte Bewertung auf Google von jemandem, den wir gar nicht n√§her kennen. Also zumindest keiner unserer Kunden. Und da bin ich ins Internet gegangen und habe geguckt: Hey, wer kennt sich aus mit Google-Bewertungen? Und Google hat dann gesagt: ‚ÄěHerr Buse in Berlin ist der Mann, den du jetzt brauchst.‚Äú Dann habe ich Ihnen die E-Mail geschrieben. Und ich wei√ü noch, Sie haben mir irgendwie fr√ľh morgens um halb F√ľnf geantwortet.

Rechtsanwalt Buse: Was?!

Stin-Niels Musche: Ja, da-. Also Ihre Antwort war dann: ‚ÄěIch habe halt Kinder. Deswegen war ich so fr√ľh wach.‚Äú Weil ich irritiert war, so fr√ľh Montag morgens eine Antwort zu kriegen.

Rechtsanwalt Buse: Ja, das kann gut sein.

Stin-Niels Musche: Aber ich habe halt gegoogelt und geguckt. Und das ist ja tats√§chlich was, was-. Also wir haben ja haupts√§chlich tats√§chlich Kolleginnen und Kollegen, die drau√üen entweder als Coach oder als Therapeut t√§tig sind. Und da kriegt man ja immer mal wieder hier und da eine schlechte Bewertung, die vielleicht begr√ľndet ist oder unbegr√ľndet ist, aus verschiedensten Gr√ľnden, auf die wir gar nicht n√§her eingehen wollen. Aber die Frage ist: Mal angenommen, ich kriege auf Google so eine schlechte Bewertung, was kann ich dann machen?

Rechtsanwalt Buse: Wollen wir dann gleich die Bewertung zum Gegenstand nehmen, um die es damals bei Ihnen ging, abstrakt zumindest? Oder soll ich einfach allgemein was dazu sagen? Ich sage, Beispiel sind ja immer ganz gut. Nur-.

Stin-Niels Musche: Dann machen wir es doch mal am konkreten Beispiel.

Rechtsanwalt Buse: Nur Sie m√ľssen mich ja von der anwaltlichen Schweigepflicht entbinden.

Stin-Niels Musche: Ich entbinde Sie jetzt.

Rechtsanwalt Buse: Also gut, dass Sie es sagen. Mir war das gar nicht mal bewusst, dass es tats√§chlich damals, wie wir zum ersten Mal zusammengearbeitet hatten, eine Bewertungssache war, weil es halt auch schon wirklich ein paar J√§hrchen her ist. Im Endeffekt war es, glaube ich, so, dass da eine Dame Sie negativ bewertet hatte auf Facebook meine ich.

Stin-Niels Musche: Auf Facebook und auf Google, ja.

Rechtsanwalt Buse: Und auf Google. Und die Ihr Gesch√§ftsmodell oder Ihre Dienstleistungen als unseri√∂s betitelt hatte. Ja, und-.

Stin-Niels Musche: Irgendwie so war das, ja.

Rechtsanwalt Buse: Irgendwie so. Und das Problem und das Besondere daran war, dass es keine normale Bewertung von einer Kundin war, von einer Kursteilnehmerin, sondern von einer Konkurrentin.

Stin-Niels Musche: Richtig, ja. Auch das.

Rechtsanwalt Buse: Darum ging der Rechtstreit ja auch √ľber mehrere Instanzen, ja. Denn da war die Besonderheit so, dass wenn wir im Wettbewerbsverh√§ltnis sind, da gelten noch so ein bisschen andere Regeln, ja. Und wir sind damals-, haben uns auf den Standpunkt gestellt, dass eine Bewertung nur dann zul√§ssig sein darf, wenn man tats√§chlich mit dem Gesch√§ftsmodell bestimmungsgem√§√ü in Kontakt gekommen ist. Ja, das hei√üt eigentlich, der normale Mensch geht davon aus, der Google-Leser, der Facebook-Teilnehmer denkt sich: ‚ÄěOkay, wenn da eine Bewertung ist, dann m√ľsste ich ja wahrscheinlich die Dienstleistung bewerten.‚Äú K√∂nnte man meinen. Das Landgericht Hamburg und der Oberlandesgericht Hamburg haben es aber anders gesehen. Die haben gesagt, dass, ja, im Konkurrenzverh√§ltnis, auch wenn es gerade wirklich an der Grenze war, dass man das da hinnehmen muss, auch wenn die gar keine Kundin von Ihnen war, sondern als-, im Konkurrenzverh√§ltnis ihr Angebot schlechter findet als das Angebot, was Sie selber anbietet, ja. Und das ist aber nat√ľrlich ein absoluter Sonderfall gewesen. Ich wei√ü gar nicht, wie es im Endeffekt ausgegangen ist. Die Bewertung wurde, meine ich, trotzdem gel√∂scht.

Stin-Niels Musche: Die war gel√∂scht. Die ist weg. Ja, ja.

Rechtsanwalt Buse: Ja, ja. Sodass dann trotzdem f√ľr uns ganz gut war. Aber es gibt halt schon einige F√§lle gerade-. Und Hamburg ist da wirklich sehr, sehr-, ich will nicht sagen exotisch. Aber teilweise sind die Entscheidungen schon komisch. In Berlin leider auch am Kammergericht, ja. Wenn-. Das ist ein anderer Fall, den hatten wir nicht. Aber den hatte ich-, hatte ich aus der Presse mitbekommen, weil es ja auch f√ľr uns als Anw√§lte spannend war. Da ging es darum, da hatte der gegnerische Mandant, ja, dem Gegner-. Also der Mandant der Gegenseite, der Kl√§ger, hatte den beklagten Anwalt bewertet, schlecht nat√ľrlich. Also klar. Weil wenn ich gut bin findet mich der Gegner, der Mandant findet mich-, also der gegnerische Mandant, der findet mich nat√ľrlich nicht gut, ja. Und hat dann den Anwaltskollegen schlecht bewertet. Und selbst da hat das Oberlandesgericht gesagt: ‚ÄěJa, das ist von der Meinungsfreiheit gedeckt. Auch das muss man hinnehmen.‚Äú Ja. Finde ich nicht richtig, ja. Aber so war es halt in der Konstellation. Aber wenn ich das mal so zusammenfassen darf, was man-: Was darf man Bewerten bei Bewertungen und was nicht? Allgemein ist es so: Keiner darf Unwahrheiten verbreiten. Das hei√üt, ich darf nichts reinschreiben, das ich entweder nicht beweisen kann oder was einfach nachweislich falsch ist. Das ist eine Pers√∂nlichkeitsrechtsverletzung. Dagegen kann ich mich als Betroffener wehren. Dagegen sollte ich mich auch wehren. Das ist sozusagen die erste Grundlage. Und das ist der ‚Äěeinfachste Fall‚Äú, sich gegen so eine negative Bewertung oder generell gegen eine √Ąu√üerung zu wehren. Die zweite Konstellation, die man oft haben kann, ist, wenn da Meinungs√§u√üerungen get√§tigt werden. Meinungs√§u√üerungen, das hei√üt ich finde das Gesch√§ftsmodell unseri√∂s, nicht sch√∂n, ja, das Gesicht passt mir nicht, die sind als solche immer zul√§ssig, ja. Au√üer die √ľberschreiten eine gewisse Grenze. Grenze hei√üt hier Formalbeleidigungen. Ja, das sind so die klassischen Vulg√§rbegriffe, die aber in der Regel recht selten in diesen Bewertungen auftauchen. Die sind dann eher so in den sozialen Netzen, vielleicht in Facebook-Bewertungen, da schon. Aber jetzt nicht bei Google. Oder wenn es Schm√§hkritiken sind, wenn es tats√§chlich ausschlie√ülich um die Diffamierung geht und keinerlei Auseinandersetzung an der Sache ist, dann sind auch diese Meinungs√§u√üerungen so unzul√§ssig. Aber die H√ľrden darin sind sehr, sehr streng. Ja, das hei√üt, man muss da schon ganz sch√∂n sich was leisten, damit diese Meinungs√§u√üerungen nicht zul√§ssig sind. Und dann die dritte und meistens doch einfachste Konstellation oder die einfachste Argumentation f√ľr uns Anw√§lte ist der Fall, dass dort eine Bewertung vorhanden ist, es wird der Kundenkontakt suggeriert. Also es wird so getan, als wenn ich da Patient/Patientin, Kunde, Mandant war, und tats√§chlich war ich es gar nicht und behaupte dann irgendwas: Mir hat das Verhalten des Kollegen nicht gefallen, des Anwalts, des Hypnotiseurs. Ja, und das m√∂chte ich dann sozusagen-, und m√∂chte es dann einfach bewerten obwohl ich es gar nicht darf. Und das ist unzul√§ssig. Ja, ich darf nicht die Dienstleistung als solche bewerten, wenn ich die gar nicht in Anspruch genommen habe. Die Frage ist jetzt immer: Muss ich das tats√§chlich so darlegen in der Bewertung oder nicht? Ja, oder eine andere Frage ist: Was gilt f√ľr so einen blo√üen Stern, blo√üen Google-Stern? Ja, ist auch oft Gegenstand, dass man dann da √ľber Nacht, hatte ich neulich mal einen Kundenfall-. Da hat der Mandant, das war so eine Hausbaufirma, die hatten einen positiven Pressebericht. Das hat irgendwie der Konkurrenz nicht gefallen. Und die haben dann √ľber Nacht 30 negative Ein-Sterne-Bewertungen von Google bekommen, die dann komischerweise alle solche komischen indischen Namen hatten, ja, wo man ganz genau wusste: Man wei√ü nicht von wem, von welchem Konkurrenten, die kamen. Aber die kamen halt vom Konkurrenten. Und dann stellt sich immer die Frage: Was ist mit diesen Sternen? Sind das-? Also als solches: Das sind erstmal Meinungs√§u√üerungen, ja. Das hei√üt, man muss die grunds√§tzlich hinnehmen, ja. Und es ist noch nicht ganz h√∂chstrichterlich entschieden, ob ich auch f√ľr diesen blo√üen Stern tats√§chlich ein Kundenverh√§ltnis ben√∂tige. Aber man wird wohl sagen m√ľssen, dass man das nicht braucht, ja. Weil wenn ich die Website nicht gut finde, wenn ich das Dienstleistungsangebot als solches nicht gut finde, dann darf ich nach-, zumindest nach Kammergericht Berlin, ich glaube nach Oberlandesgericht K√∂ln und OEG Hamburg auf jeden Fall auch so den Stern abgeben. Die Erfahrung ist, dass Google in vielen F√§llen, die wir bisher hatten, das aber trotzdem l√∂scht, wenn man entsprechend gut argumentiert und vortr√§gt, weil Google auch kein zwingendes Interesse daran hat, irgendwelche Fake-Bewertungen da zu haben, die jetzt offensichtlich aus Indien, China, wo auch immer herstammen, wo man genau wei√ü: Die sind alle an einem Tag gekommen. Das ist-. Da ist Google zum Gl√ľck recht tolerant. Facebook ist da, meine ich, ein bisschen strenger. Aber das sind so erstmal die Grunds√§tze, wenn es um diese Bewertungssachen geht.

Stin-Niels Musche: Ja, und daraus ergibt sich jetzt gleich f√ľr mich die n√§chste spannende Frage. Ist-. Also ich stelle die Frage jetzt einfach mal ganz gerade raus: Wahrscheinlich ist es sinnvoller, wenn ich betroffen bin davon, dass jemand irgendwie eine schlechte Bewertung abgibt, gleich einen Anwalt einzuschalten als versuchen, selbst Kontakt mit Google aufzunehmen. Weil die werden wahrscheinlich √ľberhaupt nicht reagieren. So sch√§tze ich Google jetzt zumindest ein.

Rechtsanwalt Buse: Na, das kommt-. Das kommt so ein bisschen drauf an, wie gut man das macht. Also wenn man rechtlich sich auskennt, ja, tats√§chlich sich auskennt-. Das hei√üt, wenn ich wei√ü, wie ich genau den Antrag stelle, also technisch stelle und was da genau drinstehen muss, dann k√∂nnte ich theoretisch das auch selber machen. Ja, praktisch ist es so, dass die Erfolgsaussicht nat√ľrlich, wenn es ein Anwalt macht, deutlich h√∂her ist. Was soll ich jetzt auch anderes sagen als Anwalt?

Stin-Niels Musche: Klar, wer-. Also ich glaube, die wenigsten der Zuh√∂rer wissen, wie sie das rechtlich sauber formulieren.

Rechtsanwalt Buse: Aber wenn ich-. Man muss ja auch gucken, gegen wen man vorgeht. Es gibt ja im Prinzip zwei ‚ÄěGegner/Gegnerinnen‚Äú, die man bei diesen Bewertungssachen hat. Das ist einmal der Verfasser der Bewertung und zum anderen der Provider: Google, Jameda, Kununu, Facebook, wie die alle hei√üen. So. Und wenn ich Google in Anspruch nehmen will, dann muss ich so vortragen, dass Google auf den ersten Blick erkennt, dass das offensichtlich rechtswidrig ist. Und das ist sehr kasuistisch, einzelfallrechtsprechungsm√§√üig gepr√§gt. Und da muss ich einfach das vortragen, was erforderlich ist, damit Google √ľberhaupt in die Haftung kommen kann. Ja, wenn ich das gar nicht schaffe im ersten Schritt, dann kann ich auch nicht zu Gericht gehen. Weil dann sagt das Gericht: ‚ÄěNein, die (?St√∂rer-)Haftung ist nicht ausgel√∂st.‚Äú Ja, das hei√üt, da ist es schon sinnvoll, vor allen Dingen, wenn es eine sehr, sehr sch√§dliche Bewertung ist, das ist so ein (?Google-Slang), das kann man jetzt gut oder schlecht finden-. Aber es gibt halt Bewertungen, wo wirklich Sachen drinstehen, die will man einfach nicht haben, weil die massiv gesch√§ftssch√§digend sind. Da ist meine Empfehlung, sich schnell einen Profi zu nehmen. Ja, weil auch Zeit spielt eine gro√üe Rolle. Man kann, wenn man die Sachen schnell rauskriegen m√∂chte, muss, dann sollte man sich die M√∂glichkeit eines Eilverfahrens offenhalten, also ein Einstweilige-Verf√ľgung-Verfahren. Und das geht immer nur in gewissen Zeitfenstern. In Berlin geht es binnen eines Monats ab Kenntnisnahme, ja. Der Monat ist schnell rum. Wenn ich Google aufgefordert habe, t√§tig zu werden, und schonmal eine Woche getr√∂delt habe, dann muss Google noch mindestens eine Woche, anderthalb Wochen Zeit haben, darauf was zu machen. Wenn ich dann darauf komme, oh Gott, jetzt muss ich mir ja noch einen Rechtsanwalt suchen, brauche dann auch wieder ein paar Tage daf√ľr, der muss dann auch Zeit haben: Dieser Monat ist schnell rum. In Hamburg zum Beispiel sind es f√ľnf Wochen. Da hat man f√ľnf Wochen Zeit ab Kenntnisnahme. In Stuttgart sind es, meine ich, sogar zwei Monate. Ja, es variiert von den Gerichten und von den Bundesl√§ndern. Das hei√üt, selbst da ist man nicht nur auf einen Anwalt angewiesen, sondern auf einen, der sich auch mit der Materie auskennt. Weil wenn ich das einfach nicht wei√ü, wie diese Fristen da ablaufen-. Und das sind keine Fristen, die im Gesetz stehen, sondern das wei√ü man auch aus Erfahrung. Ja, dann kann ich da-. Dann kann ich mir da sehr, sehr viel verbauen. Und wenn ich diese Frist vers√§umt habe und dann klagen muss, ja, dann-. Mit einer einstweiligen Verf√ľgung kann ich innerhalb von-. Teilweise, wenn ich den Antrag heute einreiche, habe ich manchmal morgen schon eine Entscheidung von den spezialisierten Gerichten, die sich mit sowas auskennen. Wenn ich Klage einreiche heute, dann habe ich in so einer Google-Sache, wo es ins Ausland zugestellt werden muss, vielleicht in einem halben Jahr, in einem Jahr ein Urteil. Ja, erst dann w√§re Google verpflichtet, das dann rauszunehmen. Ja, das hei√üt, da keine Sp√§√üe machen und rigoros gegen vorgehen, wenn man es will. Ja, das ist-. Also da muss man-. Da w√ľrde ich empfehlen, sich einen Spezialisten einfach zu suchen.

Astrid Krimmel: Jetzt haben wir viel √ľber Google gesprochen. Wie ist denn das tats√§chlich mit Jameda? Viele von den Hypnotiseuren sind ja auch Hypnosetherapeuten. Das hei√üt, die haben die Heilerlaubnis, haben dann ein Profil bei Jameda. Ist es da genauso? Ist es das gleiche Vorgehen?

Rechtsanwalt Buse: Da gelten im Prinzip die gleichen Grunds√§tze, mit einer-, mit einem gro√üen Unterschied zu Google vor allen Dingen, dass-. Sagen wir auf diesen Stern, ja, auf diesen Stern zur√ľckzukommen: Wenn ich bei Google einen Stern abgebe, wie gesagt, die Rechtsprechung daraus folgt mich zwingt, dass ein Patienten-, Arzt-Patienten-Verh√§ltnis, Therapeuten-Patienten-Verh√§ltnis vorlag-. Bei Jameda ist das anders. Wenn ich da einfach nichts mache, sondern nur diese Sterne anklicke und nichts reinschreibe, daraus ist ganz klar ersichtlich, das ist auch gar nicht umstritten, dass-. Das darf ich nur dann, wenn ich diese-, wenn ich diesen-, die Dienstleistung des Arztes, des Therapeuten tats√§chlich in Anspruch genommen habe. Und das ist schonmal ein Unterschied. Da kann ich mich auch gegen Sachen wehren. Und das ist dann dieses Arzt-Patienten-Verh√§ltnis in Abrede stellen, wenn dort nichts weiter steht. Ja, das ist so der erste gro√üe Unterschied. Ansonsten gilt genau das gleiche. Wenn ich das-, wenn ich dort die L√∂schung auffordere muss ich so vortragen, dass Jameda das auf den ersten Blick erkennen kann. Ja, und Jameda hat da ein festes Pr√ľfprogramm. Die halten sich da auch dran. Die machen das meistens so, dass man, wenn man da eine L√∂schungsaufforderung macht, dass sie das dann pr√ľfen. So lange wird die deaktiviert. Dann gibt es das Pr√ľfprogramm. Die fordern dann den Verfasser auf, dazu Stellung zu nehmen. Wir fordern immer an, dass sozusagen die Unterlagen √ľbermittelt werden, woraus tats√§chlich der Arzt-Patienten-Verh√§ltnis, das Arzt-Patienten-Verh√§ltnis resultiert. Das hei√üt irgendwie ein Terminzettel oder eine Buchungsbest√§tigung oder irgendwie sowas, ja. Und das wird dann auch aufgefordert. Das macht Jameda dann. Und wenn da nichts kommt, keine R√ľckmeldung, dann wird die Bewertung gel√∂scht. Wenn eine R√ľckmeldung kommt, wird einem das mitgeteilt. Dann hat man nochmal die M√∂glichkeit, darauf Stellung zu nehmen. Und dann wird abgewogen von dem Provider, wie es aussieht, ja, wem quasi geglaubt wird oder wer im Recht ist. Und dann treffen die eine Entscheidung, die entweder so aussieht, dass die Bewertung weiter deaktiviert bleibt und endg√ľltig gel√∂scht wird oder wieder online geht. Und dann muss man sich entscheiden, wenn die wieder online geht, ob man immer noch der Auffassung ist, dass das so rechtswidrig ist. Dann muss man sich √ľberlegen, ob man dagegen gerichtliche Ma√ünahmen ergreifen m√∂chte. Das geht bei Jameda ein bisschen einfacher, weil die Verantwortlichen halt aus Deutschland sind, die dahinterstecken. Ich meine aus M√ľnchen sind die. Und Google ist halt in Irland. Und da ist das ein bisschen komplizierter. Da muss man dann, wenn was Gerichtliches ist, alles √ľbersetzen lassen, wenn man einen Beschluss hat. Das muss ins Ausland zugestellt werden. Das geht hier einfacher. Aber Jameda ist da sehr wehrhaft. Und die kennen die Rechtsprechung, die sind gut vertreten. Und das sollte man sich auch wirklich √ľberlegen, dagegen gerichtlich nur was zu machen, wenn das tats√§chlich Aussicht auf Erfolg hat.

Stin-Niels Musche: Also ich wollte jetzt n√§mlich gerade sagen-. Also ich habe-. Alles, was ich im Zusammenhang mit Jameda kenne, immer so, dass die meisten √Ąrzte, um die es da geht, dass die immer den K√ľrzeren gezogen haben. Also gibt es F√§lle, wo Jameda mal nicht gewonnen hat?

Rechtsanwalt Buse: Ja. Gibt es, gibt es viele F√§lle, ja.

Stin-Niels Musche: Echt? Okay.

Rechtsanwalt Buse: Ja. Gibt es also-. Was hei√üt viele? Da gibt es einige F√§lle, wo Jameda-. Nur die wehren sich halt dagegen. Wir hatten auch Verfahren gegen Jameda. Einmal haben wir uns verglichen. Das war in Frankfurt-Oder. Da hatte das Gericht auch nicht so eine gro√üe Ahnung von der Materie. Aber ohne Vorwurf, weil die haben einfach mit Presse√§u√üerungsrecht nicht viel zu tun. Das war eine Energierechtskammer. Da konnten wir uns dann vergleichen, sodass es f√ľr die Frauen√§rztin, die wir damals vertreten haben, v√∂llig okay so war. Aber es gibt da viele F√§lle. Und Jameda hat auch schon oft verloren, ja. Das geht ja oft bis zum BGH hoch. Es gibt da wirklich, will ich mich nicht festlegen, aber ich meine zwei oder drei BGH-Entscheidungen inzwischen, die jetzt auch wirklich zu Jameda geurteilt haben. Aber zeigt ja auch-. Das ist ja auch richtig, weil diese Bewertungen haben eine hohe Relevanz f√ľr alle. Die haben-. Es gibt ja immer zwei Seiten. Ich vertrete halt haupts√§chlich die Betroffenen. Ich sehe immer die Perspektive. Aber ich bin ja auch quasi Privatmann. Und wenn ich mir dann einen Arzt suche, einen Therapeuten oder einen-, selbst einen Rechtsanwaltskollegen, dann interessieren mich die Bewertungen ja auch. Das hei√üt, das hat einfach eine hohe Relevanz, und das soll ja auch eine Aussagekraft haben. Wenn mal im Prinzip alles Gute immer nur stehenl√§sst und alles Negative immer gel√∂scht bekommt und auch die Provider immer alles l√∂schen w√ľrden einfach so, wie Jameda oder Google, das ist ja auch nicht im Sinne der Erfindung.

Stin-Niels Musche: Deswegen sage ich ja auch immer, so ein, zwei schlechte Bewertungen kann man ruhig, also meiner Meinung nach, ruhig mal stehenlassen, wenn es jetzt nicht super gesch√§ftssch√§digend ist. Einfach auch, weil nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen ist. Ja. Aber es-.

Rechtsanwalt Buse: Ja, aber da spielen dann ja auch oft Eitelkeiten eine Rolle. Und ich habe viele √Ąrztinnen und √Ąrzte als Mandanten, ja. Und die f√ľhlen halt dann schon massiv in ihrer Ehre gekr√§nkt, wenn da drinsteht, dass sie ein inkompetenter Arzt sind. Das ist f√ľr die im Prinzip wie eine schlimme Beleidigung. Inkompetent, da muss ich denen leider sagen: ‚ÄěJa, das ist leider eine zul√§ssige Meinungs√§u√üerung, wenn die denn bei Ihnen Patientin war.‚Äú

Stin-Niels Musche: Ja, das stimmt. Wobei, es k√∂nnte ja sein-. Also ich denke gerade so: Wenn es mir nichts ausmacht und Jameda so lange, wie das Ding rechtsanh√§ngig ist, die Bewertung deaktiviert, nach drei Jahren werden die Bewertungen bei Jameda sowieso gel√∂scht.

Rechtsanwalt Buse: Ja. Nein, die ist-. So lange ist die nicht deaktiviert. Die wird quasi, wenn die dieses Pr√ľfprogramm durchgef√ľhrt haben, dann wird die wieder online gestellt.

Stin-Niels Musche: Ah, okay. Weil sonst h√§tte ich gesagt, da kann man-.

Rechtsanwalt Buse: Klar, sonst-.

Stin-Niels Musche: ‚Äď bis zum BGH gehen. Bis es da ein Urteil gibt sind die drei Jahre vorbei.

Rechtsanwalt Buse: Die sind dann einfach vorbei, genau. Und dann-. Ja, das muss man einfach-. Das muss man einfach bei diesen Bewertungen beachten.

Stin-Niels Musche: Und bei mir kommt gerade noch eine ganz interessante Frage hoch, weil auch das habe ich halt hier und da schonmal gesehen: Was ist denn, wenn Leute sich Bewertungen kaufen? Also mir sind halt irgendwann vor Jahren mal Bewertungen, Jameda-Bewertungen und Google-Bewertungen, zum Kauf angeboten worden, so: Hier, 50 Bewertungen f√ľr, ich wei√ü nicht, 150‚ā¨ oder so. Was muss ich denn da bef√ľrchten?

Rechtsanwalt Buse: Ich kenne sowas immer von meinen Mandantinnen und Mandanten, die jetzt so in Social-Media-Netzwerken unterwegs sind und da irgendwelche Follower kaufen wollen und mich dann fragen: ‚ÄěKann ich das machen?‚Äú Dann sage ich denen: ‚ÄěK√∂nnen schon, man sollte es aber nicht tun aus verschiedenen Gr√ľnden.‚Äú Das ist vor allen Dingen da mit diesem Follower kaufen nicht zwingend immer eine rechtliche Frage, sondern eine pragmatische Frage. Weil es ist sehr, sehr peinlich, wenn dann in irgendeiner-, in irgendeinem Format da rauskommt und man dann an Pranger gestellt wird und dann von den 50.000, 100.000, 500.000 Abonnenten ein gro√üer Teil gekauft ist. Das ist nicht gut.

Stin-Niels Musche: Kann ja viel schlimmer kommen. Wir hatten das heute Morgen gerade im Zusammenhang mit YouTube, dass bei einem Marktteilnehmer, so nenne ich es jetzt mal, dass da pl√∂tzlich √ľber Nacht ganz viele Abonnenten bei YouTube verschwunden sind. Unser YouTube-Experte sagte dann auch: ‚ÄěJa, dann hat YouTube wohl mal geguckt, was sind das so f√ľr Konten, und hat √ľber Nacht alle Konten zugemacht und hat-.‚Äú

Rechtsanwalt Buse: Sieht man auf Instagram ja auch immer regelm√§√üig, ja, wo dann auf einmal da wieder ein Gro√üteil wegf√§llt.

Stin-Niels Musche: Das ist dann halt auff√§llig.

Rechtsanwalt Buse: Andererseits: Man sieht ja, wenn man die-, wenn man sich das dann durchguckt und da ein bisschen genauer nachschaut, sieht man ja, dass es, wenn die da keine Historie haben, die Leute, die da die Abonnenten sind, keine Beitr√§ge haben, keine-, keine Vernetzung haben: Das ist halt nichts. Da ist halt nichts Gescheites dahinter. Und noch-, ich komme gleich auf die Bewertungen, was mit den K√§ufen ist, komme ich gleich zu. Einen Satz noch im Nachgang zu diesen Followern, die man kauft: An sich, wie gesagt, das ist kein Problem. Ein Problem kann es dann werden rechtlich, wenn ich einen Werbepartner habe und dem Werbepartner sage, ‚ÄěHier, ich habe 50.000 Abonnenten.‚Äú, und die gucken sich alle wunderbar die Werbung an, ja, und ich brauche-, m√∂chte jetzt f√ľr eine Anzeige, hier f√ľr so einen Post, irgendwie 2000‚ā¨ haben. Und wenn das sozusagen dann gefakt ist, dann ist man schon schnell im strafbaren Betrug drin. Und da muss man aufpassen. So, und jetzt zu den Bewertungen zur√ľck. Das ist ein bisschen anders. Wenn ich Bewertungen kaufe als solche, jetzt die Hypno School kauft sich zehn Google-Bewertungen, ja, dann ist das so: Das ist ein Wettbewerbsversto√ü. Und das hei√üt, da kann ein Konkurrent, ein Wettbewerbsverband, wenn er nachweisen kann, das ist ja immer so die Frage, die dahintersteckt, was oft nicht gelingen wird-. Aber die k√∂nnen dann kommen und Unterlassungsanspr√ľche, Beseitigungsanspr√ľche und Kostenerstattungsanspr√ľche geltend machen, weil das sozusagen dann-. Ja, es wird da unwahrer Eindruck erweckt, der irref√ľhrend ist, dann in der Konstellation, dass die Leute Kunden waren. Man wirkt gr√∂√üer damit. Und tats√§chlich waren die es nicht.

Stin-Niels Musche: Ja.

Astrid Krimmel: Ja.

Stin-Niels Musche: Wir machen sowas ja nicht. Aber ich wei√ü-.

Rechtsanwalt Buse: Nat√ľrlich nicht.

Stin-Niels Musche: Aber ich wei√ü halt, dass Kollegen das auch schon gemacht haben. Also anstatt sich um die schlechten Bewertungen zu k√ľmmern, dass die rauskommen, ja, ist es halt billiger sich irgendwie ein paar Bewertungen im positiven Sinne zu kaufen.

Rechtsanwalt Buse: -wichtig, was man beachten muss. Kleinen Moment, jetzt bin ich wieder da. Ich war gerade kurz weg.

Stin-Niels Musche: Haben wir geh√∂rt. Ist halb so wild.

Rechtsanwalt Buse: So ist halt ein Podcast. Nein. Und zwar, mit diesem Fake-Bewertungen kaufen, ja, das hatte ich schon-. Wir hatten schon oft Verfahren oder Bewertungen, wo behauptet wurde, der Mandant also hat Bewertungen gekauft: ‚ÄěDie sind ja hier so viele Positive. Das muss ja alles gefakt sein.‚Äú Und wenn ich mich dagegen wehren m√∂chte: Das ist eine Tatsachenbehauptung. Und ich will mich dagegen wehren und gehe zu Gericht. Dann muss ich an Eides Statt versichern im Einstweiligen-Verf√ľgungs-Verfahren, dass ich keine Bewertungen gekauft habe. Wenn ich es gemacht habe, naja, auch dann ist immer die Frage: Kommt das raus? Aber theoretisch, es kann immer rauskommen. Man kann nicht denken-. Man denkt manchmal gar nicht so-, so doof, wie das Leben spielt. Und dann bin ich halt schon schnell da drin, dass ich dann in dem Einstweiligen-Verf√ľgungs-Verfahren √§u√üerungsrechtlich gesehen eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben habe, die dann strafbar ist. Und das ist eine Straftat. Und dann kann einen das, das man vielleicht vor f√ľnf Jahren mal gemacht hat, wenn man gerade angefangen hat, wirklich nochmal auf die F√ľ√üe fallen.

Stin-Niels Musche: Ja.

Astrid Krimmel: Bl√∂d.

Stin-Niels Musche: Ja, ich sage ja immer, da ist-. Ehrlich w√§hrt am l√§ngsten.

Rechtsanwalt Buse: Absolut. L√ľgen haben kurze Beine.

Stin-Niels Musche: Ja, so. Von daher, ja, das ist durchaus ein interessantes Thema. Und ich jetzt, ich kann-. Ich habe eine Zuschauerfrage oder Zuh√∂rerfrage.

Rechtsanwalt Buse: Ja, sehr gut.

Stin-Niels Musche: Was muss ich denn beachten, wenn ich Freiberufler und Selbstst√§nder sage, ich mache mir mal so ein Facebook-Profil oder eine Fanpage oder einen Instagram-Account? Brauche ich dann ein Impressum, brauche ich das nicht? Wie sind da die rechtlichen Voraussetzungen?

Rechtsanwalt Buse: Ja, also das ist eigentlich recht klar, was man braucht. Wenn ich jetzt f√ľr meine berufliche T√§tigkeit-. Ich bin jetzt Therapeut, mache mich selbstst√§ndig, habe meine Praxis und habe da ein Facebook-Profil, einen Instagram-Account, ein LinkedIn-Profil: Dann brauche ich definitiv ein Impressum. Das ist eine Pflichtangabe. Und es gibt das Telemediengesetzt, da steht das so drin. Und wenn ich was gesch√§ftlich betreibe, dann brauche ich ein Impressum. Wenn ich etwas-, ein Profil rein privat betreibe, ja, √ľberhaupt keine Werbung darauf mache, keine Dienstleistungen darstelle, sondern rein, um mit meinem Freunden-, Bekanntenkreis was zu machen, dann brauche ich es nicht. Aber immer, wenn ich beruflich, gesch√§ftsm√§√üig was mache, brauche ich ein Impressum, wo dann verschiedene Sachen drinstehen m√ľssen. Ganz klar, das wichtigste ist der Name, der drinstehen muss. Vorname, Zuname. Wenn es eine GmbH ist muss der Gesch√§ftsf√ľhrer drin stehen mit Vorname, Zuname. Die Anschrift muss drinstehen. Eine E-Mail-Adresse sollte drin stehen. Eine Telefonnummer muss nicht zwingend drinstehen, sollte aber auch drinstehen. Wenn es nicht ist, dann muss man einen zweiten, ein zweites Kommunikationsmittel zur Verf√ľgung stellen, wodrin schnell geantwortet werden kann, beispielsweise dann ein Kontaktformular und eine E-Mail-Adresse. Ich rate trotzdem immer an, eine Telefonnummer mit reinzunehmen, weil es auch einfach seri√∂ser aussieht. Aber das sind so die wichtigsten Sachen, die man bei diesem Impressum beachten muss. Wenn man Kammermitglied ist, da gibt es immer Sondervorschriften f√ľr uns als Rechtsanw√§lte. Wir m√ľssen dann im Prinzip auch unsere Berufshaftpflichtversicherung damit reinschreiben, die das Handels-. Und wir haben eine Partnerschaftsgesellschaft. Da muss nat√ľrlich der Handelsregisternachweis vollbracht werden, indem man die Nummer reinschreibt des Handelsregisters. Ja, bei uns hei√üt das Partnerschaftsregister. Bei GmbHs, bei Firmen ist das dann meistens das Handelsregister. Und das braucht man in jedem Fall.

Stin-Niels Musche: Hei√üt also auch, ich brauche theoretisch, also ich nehme jetzt mal mich: Ich habe ein Facebook-Profil, keine Fanpage, sondern wirklich ein Profil. Und wenn ich da Werbung mache und irgendwas sage, ‚ÄěHey, hier ist das n√§chste Seminar.‚Äú, dann brauche ich also auch da ein Impressum.

Rechtsanwalt Buse: Ich gucke mal-. Ich gucke mal ganz schnell in Ihr Instagram-Profil rein.

Stin-Niels Musche: Ich w√ľrde jetzt sagen, im Instagram-Profil-. Also welche-? Das Private ist ja nur privat, da mache ich ja keine Reklame. Da gibt es keine-.

Rechtsanwalt Buse: Also ich habe hier eins mit 3136 Abonnenten zum Beispiel.

Stin-Niels Musche: Das ist mein privates Ding, ja.

Rechtsanwalt Buse: Ja, also der Podcast wird ja nicht sofort ausgestrahlt. Das gibt dir wahrscheinlich ein paar Tage Zeit. Beispiele sind da immer konkret, oder die Wahrheit ist ja immer konkret. Und auch da muss definitiv ein Impressum rein. Denn da steht ja: ‚ÄěCEO of Hypno School.‚Äú Hypno School ist da verlinkt. Das ist die Firma, und da muss ein Impressum rein. Auch wenn da sonst haupts√§chlich private Fotos verbreitet werden. Ja, w√ľrde ich zumindest anraten. Auch da kann man dr√ľber streiten. Aber das ist nun mal-, es wird nun mal gesch√§ftlich genutzt. Ich w√ľrde es-. Ich w√ľrde es machen. Haben aber ganz, ganz viele nicht. Haben wirklich ganz, ganz viele nicht.

Stin-Niels Musche: Und das ist dann die n√§chste spannende Frage: Was kann mich denn erwarten? Also ich habe jetzt gerade gesehen, wie Sie es gel√∂st haben. Die L√∂sung ist gut √ľber (LinkedIn) das Ganze zu machen. Ich muss ja gegenchecken. Die spannende Frage ist jetzt die: Was kann mich denn erwarten, wenn ich das nicht habe?

Rechtsanwalt Buse: Im Prinzip zwei Sachen. Erstens, man kann Abmahnungen bekommen von Konkurrenten, von Wettbewerbsverb√§nden und dann auf Unterlassung in Anspruch genommen werden, dass man (?str√§fliche) Unterlassungs- und Verpflichtungserkl√§rung abgibt und dann da ein Impressum vorh√§lt. Oder aber man kann sogar ein Bu√ügeld bekommen von, ich wei√ü gar nicht welche Beh√∂rde daf√ľr zust√§ndig ist. So ein Verfahren hatten wir noch nie. Ich habe es nur neulich irgendwo mal gelesen, dass auch das bu√ügeldbew√§hrt ist. Und das sind so die Sachen, die man dann-, die einem drohen k√∂nnen.

Stin-Niels Musche: Ja, ist √ľbrigens-.

Rechtsanwalt Buse: Und aus meiner Sicht-. Und aus meiner Sicht auch v√∂llig zurecht. Ja, weil gerade in den sozialen Netzwerken, da sind die Manieren ja nicht bei allen Leuten so gut, wie bei uns. Sondern da gibt es ja viele, die da Sachen verbreiten, Sachen teilen und sich einfach v√∂llig daneben benehmen. Und wenn man als Betroffener nicht wei√ü, wie man gegen sowas vorgehen kann oder gegen einen Konkurrenten vorgehen m√∂chte, der einem wirklich das Gesch√§ft streitig macht oder die Marke verletzt oder die Urheberrechte verletzt, und ich habe da kein Impressum drin, dann kann ich mich dagegen vielleicht √ľber den Provider nat√ľrlich wehren. Aber die (?Ausgangquelle), den Rechtsverletzer, an den komme ich gar nicht ran ohne Weiteres. Und das soll halt nicht sein. Und daf√ľr ist diese Impressumspflicht vorhanden und aus meiner Sicht v√∂llig zurecht.

Stin-Niels Musche: Das sehe ich auch so. Wir hatten das letztens gerade irgendwo Werbung gemacht-. Also ich bin leider so trainiert √ľber die letzten Jahre: Immer mein erster Blick bei allen, fast allen, Seiten geht immer erstmal ins Impressum rein.

Rechtsanwalt Buse: Ja, klar. Das ist einfach ein Seriosit√§tsfaktor. Das mache ich ganz genauso.

Stin-Niels Musche: Und dann war da bei Anschrift-, stand dann: ‚ÄěAuf Anfrage‚Äú. Und dann dachte ich mir: ‚ÄěJa, seri√∂s hoch Zehn.‚Äú Also-.

Rechtsanwalt Buse: Ich gucke mir jetzt doch nochmal das-, Ihr Profil an.

Stin-Niels Musche: Oh Gott.

Rechtsanwalt Buse: Und ich sehe-. Und ich sehe, da ist ja ein Link drin. Da ist ja der Link zur Hypno School. Jetzt-, ich klicke da jetzt rauf, und ich jetzt gucke ich, ob ich da mit einem zweiten Klick zum Impressum komme. Ja, komme ich. Und das k√∂nnte dann-. Das k√∂nnte dann sogar ausreichen.

Stin-Niels Musche: Ah, was ein Gl√ľck.

Rechtsanwalt Buse: Vielleicht. Ich w√ľrde es trotzdem-. Ich w√ľrde es trotzdem anders machen und einfach irgendwie Impressum hinschreiben. Das zeigt-.

Stin-Niels Musche: Dann ‚Ķ gerade auf der Checkliste nachher gleich mal anpassen und √§ndern.

Rechtsanwalt Buse: Weil das zeigt halt auch, dass: Auch da ist halt immer noch vieles nicht ganz klar durch die neuen Medien, wie genau was ausgestaltet sein muss. Ich hatte gerade geh√∂rt, bei TikTok gibt es auch die M√∂glichkeit irgendwie gar nicht, so ohne Weiteres da ein Impressum einzuf√ľgen. Braucht man nat√ľrlich trotzdem. Ich wei√ü nicht, ob das inzwischen erledigt ist. Und da muss man dann auch manchmal ein bisschen kreativ sein, wie man da dieser Impressumspflicht nachkommen kann.

Stin-Niels Musche: Das ist tats√§chlich so. Also merken wir uns: Impressum ist wichtig.

Astrid Krimel: Ja.

Stin-Niels Musche: Gut. Astrid, hast du noch Fragen?

Astrid Krimmel: Ja, jetzt haben wir nat√ľrlich eigentlich fast alle so Webseite f√ľr die Praxis. Und jetzt ist es nat√ľrlich so: Man st√∂bert so im Netz, was will ich denn da draufschreiben? Und dann finde ich vielleicht irgendwo ein Bild, eine Grafik, irgendwas Nettes, wo ich denke: ‚ÄěHey, das ist ja cool.‚Äú Wie mache ich das? Darf ich das einfach auf meiner Webseite teilen oder vielleicht auch auf meinem Facebook-Profil? Wie l√§uft das? Was darf ich da, was darf ich da nicht?

Rechtsanwalt Buse: Also man darf in jedem Fall keine Fotos einfach aus dem Netz zusammensuchen, die kopieren und bei sich auf die Webseite stellen oder in seine Social-Media-Profile einbauen. Das darf man nicht. Man braucht, wenn man Bilder benutzen m√∂chte, braucht man Lizenzen. Es m√ľssen einem Nutzungsrechte einger√§umt werden. Und das geschieht, indem man sich klassischerweise, wie fr√ľher, einen Fotografen sucht, der macht Fotos von einem und r√§umt einem die Nutzungsreichte ein und r√§umt einem die auch wirklich ein so, wie man die braucht. Auch das ist immer nicht ganz klar. Da sollte man drauf achten, dass man da mit reinem ‚ÄěIch m√∂chte es f√ľr die Website nehmen, f√ľr die Au√üendarstellung, f√ľr die Social-Media-Profile.‚Äú-. Das muss da einfach mit drinstehen. Man sollte kl√§ren, ob der Fotograf, und wenn ja, wie, er genannt werden m√∂chte. Denn er hat ein urheberrechtliches Benennungsrecht. Sieht man ja ganz oft. Das ist dann meistens im Impressum irgendwie mit drin, weil es jetzt, wenn es ein Startseiten-Header-Bild sein soll sieht es ein bisschen komisch aus, wenn der Fotograf da angebracht ist. Ja, das hei√üt einfach Sachen zusammenkopieren ist eine ganz schlechte Idee. Man muss gucken, dass man Fotos bekommt, an denen man die Rechte hat. Und man kann-. Es gibt Fotodatenbanken, kenn man ja, die dann-. Ich will keine Werbung machen, aber fr√ľher hie√ü das Fotolia. Die wurden dann gekauft von-. Ich wei√ü es gar nicht, von wem.

Stin-Niels Musche: Adobe.

Rechtsanwalt Buse: Adobe, genau.

Stin-Niels Musche: Adobe, ja.

Rechtsanwalt Buse: Da kann man gute Lizenzen kaufen. Dort ist es, meine ich, recht transparent, was man darf und was man nicht darf. Dann gibt es einige Datenbanken, wo die Fotos immer so kostenlos vergeben werden. Also ‚Äěkostenlos‚Äú. Man muss dann die-. Man darf die-. Man muss keine Lizenz daf√ľr bezahlen, aber man muss den-, oder man sollte den Autor dann nennen. Teilweise muss man den nicht mal nennen. Davon w√ľrde ich Abstand halten. Oder da w√§re ich sehr, sehr vorsichtig, weil da ist oft gar nicht klar, ob die Fotos tats√§chlich da so ohne Weiteres richtig reingekommen sind, ob die lizensiert sind. Weil wenn ich da jetzt ein Foto von Ihnen reinstelle und behaupte einfach, das ist mein Foto, dann-, und ein Dritter das dann nimmt und sich darauf verl√§sst, kann der ein Problem bekommen. Ja, und das ist-. Da muss man wirklich vorsichtig sein. Und da, das gibt es schon sehr, sehr lange. Da sind die Fotografen auch hinterher, die da sehen, dass die Fotos kopiert sind. Das gibt es in allen Bereichen. Die mahnen da rigoros ab, wehren sich dagegen, fordern Schadensersatz. Und das kann halt auch teuer werden. Und da muss man vorsichtig sein. Da ist-. Da kann man sich viel Lehrgeld sparen, was man vielleicht gerade zum-, wenn man jetzt sich selbstst√§ndig macht und am Anfang steht, f√ľr deutliche sinnvollere Sachen benutzen kann als f√ľr Anwaltskosten und f√ľr Schadensersatz, was man leisten muss.

Astrid Krimmel: Ja. Und wie ist es mit irgendwelchen Grafiken? Manchmal sehe ich das: Hey, da gibt es hier gerade f√ľr die Hypnotiseure gibt es immer tolle-, dieses Eisbergmodell. Wie sieht es damit aus?

Rechtsanwalt Buse: Da gilt im Prinzip nichts anderes. Wenn die Grafiken, wenn die erstellt sind, ja, das sind urheberrechtlich gesch√ľtzte Werke. Da ist-. Da gibt es urheberrechtlichen Schutz dran. Und wenn man die dann-. Man kann ja theoretisch-. Man k√∂nnte es ja auch so machen, man kann ja auch anfragen. Manchmal-. Es gibt ja auch Datenbanken, wo dann-, wo einem gerade jetzt irgendwelche Fachjournale, wo einem auch gestattet wird, diese Sachen zu benutzen, wenn man dann angibt: Hier, Quelle ist das und das gewesen. Aber im Zweifel: Fragen hilft hier generell nicht-, schadet hier nicht, meine ich. Sorry. Das w√§re sonst bl√∂d. Ja, und dann kann man auch da-. Also auch da sollte man vorsichtig sein, und dann kann man auch da √Ąrger vermeiden.

Stin-Niels Musche: Das hei√üt, also auch wenn ich jetzt zum Beispiel in-. Ich konstruiere jetzt mal den Fall: Ich schreibe einen Blog-Artikel und finde irgendwo eine gute Aussage. Kann ich die dann einfach mit einbauen, wenn ich die Quelle nenne und wirklich, ich sage mal, wortw√∂rtlich zitiere? Ist das erlaubt, oder ist das nicht erlaubt?

Rechtsanwalt Buse: Das nennt sich dann Zitatrecht. Da muss man gucken. Wenn das ein richtiges, ordnungsgem√§√ües Zitat ist, dann kann man es machen. Es muss aber in die eigene Gedankenf√ľhrung eingebaut sein und dann auch entsprechend gekennzeichnet sein. Das hei√üt, ich muss angeben: Wo ist die Ausgangsquelle? Wer ist der Urheber da dran? Dann darf ich diese Wortgruppe, diesen Bestandteil darf ich dann verwenden. Mit Fotos, da w√§re ich vorsichtig. Ja, das ist ein Foto. Zitate ist eine Wissenschaft f√ľr sich. Das w√ľrde ich auf-. Das w√ľrde ich nicht anraten. Aber wenn es um Texte geht, dann kann man das-, dann kann man es machen, wenn man das Zitatrecht einh√§lt. Hei√üt aber auch, man kann jetzt nicht einfach-. Ich schreibe drei S√§tze, und ich kopiere mir dann 25 S√§tze und tue dann so als wenn diese 25 S√§tze-, schreibe dann auch noch Zitat hin-. Ja, aber das ist dann ein Plagiat, das ist kein Zitat. Weil sozusagen dann haben sich ja die eigenen S√§tze in die fremde Gedankenf√ľhrung eingebaut.

Stin-Niels Musche: Hat aber bei dem einen oder anderen, glaube ich, auch schon f√ľr eine erfolgreiche Promotion gereicht.

Rechtsanwalt Buse: Ja, aber das hat sich dann, glaube ich, oftmals nicht bew√§hrt.

Astrid Krimmel: Hat sich gerecht.

Stin-Niels Musche: Reicht aber aus, dass an einen Ministerposten kriegen kann. Also na gut, egal. Das geht dann jetzt zu weit. Gut, das-.

Astrid Krimmel: Also das hei√üt ja-. Nein, ich will das nur nochmal f√ľr mich so zusammen klam√ľsern. Also das hei√üt, wenn ich was schreibe sollte sozusagen mein Anteil immer der sein, der nat√ľrlich sehr viel gr√∂√üer ist. Aber ich kann mal einen Satz von einem Kollegen dazu tun, wenn ich die Quelle ordentlich dazu packe.

Rechtsanwalt Buse: Genau. Das geht so.

Astrid Krimmel: Ja, okay.

Stin-Niels Musche: Also unter genauer Angabe.

Rechtsanwalt Buse: Genau.

Astrid Krimmel: Genau. Genaue Angabe. Das ist doch sch√∂n.

Stin-Niels Musche: So. Ich glaube, wir haben alles komplett (?abgehandelt).

Astrid Krimmel: Die Fragen sind gestellt.

Rechtsanwalt Buse: Ja, das ist doch gut.

Stin-Niels Musche: Haben Sie noch was, was Sie loswerden wollten?

Rechtsanwalt Buse: Habe ich noch was, was ich loswerden m√∂chte? (?Das w√§re-.)

Stin-Niels Musche: Wie kann ich Sie erreichen, wenn ich-, wenn ich dringend einen Anwalt brauche?

Rechtsanwalt Buse: Entweder den Herrn Musche fragen, der hat meine Kontaktdaten.

Stin-Niels Musche: Super, ich mache das Sekretariat vom Herrn Buse, ja.

Rechtsanwalt Buse: Genau.

Stin-Niels Musche: Ich stelle Sie schon mal vor.

Rechtsanwalt Buse: Oder einfach googeln. Einfach googeln, meinen Namen eingeben, Kanzlei suchen: Buse Herz Grunst Rechtsanw√§lte. Da sind wir recht prominent im Internet platziert. Da findet man uns. Ja, und dann entweder anrufen, eine E-Mail schreiben, auf den sozialen Netzwerken mich kontaktieren, und dann gibt es da meistens auch recht schnell eine Antwort. Ich versuche es immer innerhalt eines Tages irgendwie zu machen. Manchmal gibt es Phasen, wo es nicht ganz m√∂glich ist. Aber wir haben auch-. Insgesamt sind wir rechts-, acht Rechtsanw√§lte bei uns in der Kanzlei. Also da gibt es schon-. Irgendeiner wird schon-.

Stin-Niels Musche: Irgendwer wird-.

Rechtsanwalt Buse: ‚Äď schon Zeit finden.

Stin-Niels Musche: Gut, also.

Astrid Krimmel: Sch√∂n.

Stin-Niels Musche: Wir haben noch gedacht-. Ach so, ja, ich wollte gerade sagen: Also wer Link braucht, den gibt es zus√§tzlich in den Show Notes. Da ist nochmal der Link zur Kanzlei drin. Und dann: Wer Hilfe braucht, weil er schlechte Bewertungen gekriegt hat oder einen b√∂sen-, netten Brief, weil man vielleicht Markenrechte verletzt hat: Herr Buse kann helfen.

Rechtsanwalt Buse: Oder sich selber gegen eine Rechtsverletzung wehren m√∂chte.

Stin-Niels Musche: Aha, da ist da auch-. Das ist auch so-.

Astrid Krimmel: Ja, nat√ľrlich. Nat√ľrlich.

Rechtsanwalt Buse: Gut, super.

Stin-Niels Musche: Wunderbar. Herr Buse, dann danken wir Ihnen f√ľr Ihre Zeit.

Rechtsanwalt Buse: Ja, sehr gerne.

Stin-Niels Musche: Und ich sage jetzt einfach nur noch, danke nochmal, und sage: Tsch√ľss, Astrid.

Astrid Krimmel: Tsch√ľss, Astrid.

Geschrieben von Stin-Niels Musche am 20. M√§rz 2021
Stin-Niels Musche ist Hypnosetherapeut und Hypnoseausbilder. Seit 2009 in eigener Praxis tätig, begleitet er Patienten aus allen möglichen Ecken der Welt. Die Hypnosetherapie ist auf Deutsch und Englisch möglich. Die schelmische, ungezwungene und lockere Art von Stin-Niels hilft den Patienten sich schnell zu öffnen, so dass die Hypnosetherapie äußerst effizient genutzt werden kann und keine Zeit mit weniger wichtigen Dingen verschwendet wird, das Ziel bzw. den Veränderungswunsch des Patienten immer klar im Fokus.
Hypno School KG Hypnoseausbildung - Hypnose Weiterbildungen & Simpson Protocol Training Anonym hat 4,97 von 5 Sternen 155 Bewertungen auf ProvenExpert.com
menuchevron-downarrow-right
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram